Mode ist vergänglich, Stil nicht, den Satz soll Coco Chanel geprägt haben. Wir wollen wissen, wie wir die Teile aus der letzten Saison so stylen, dass sie auch noch in dieses Jahr passen. Und wir sprechen über die wahren Kosten der Mode, denn heute kommt der Film "True Cost - Der Preis der Mode" in die Kinos.

In "True Cost" zeigt Regisseur Andrew Morgan den Zusammenhang zwischen Fashion-Trends und Menschenrechtsverletzungen, Modeindustrie und Umweltzerstörung, indem er die Kontraste zwischen Näherinnen in Bangladesch, Magermodels und Blitzlichgewitter betont. Während die einen sauteure Designermode verkaufen, können die anderen kaum ihre Familie ernähren. Der Regisseur Andrew Morgan hat daraus auch für sein eigenes Leben Konsequenzen gezogen: Er trägt viel mehr Second-Hand-Mode und versucht seine Klamotten wirklich lange zu tragen.

DRadio-Wissen-Autorin Mirjam Kid über "True Cost"
"Andrew Morgan trägt seit dem Film viel mehr Second-Hand-Mode und versucht seine Klamotten richtig lange zu tragen."

Diese Trends sind auch nächstes Jahr noch in

Ein paar Tipps, wie wir unsere Klamotten stylish recyclen können, hat DRadio-Wissen-Autorin Gesine Kühne. Sie ist gerade bei der Fashion Week in Berlin unterwegs und hat ein paar Trends gesehen, die auch im kommenden Jahr noch gehen:

  • Layering - also der Lagenlook - unterscheidet sich vom Zwiebellook insofern, dass man nicht einfach fünf Schichten anzieht, sondern seine Schichten so übereinanderlappt, dass jedes einzelne Kleidungsstück erkennbar ist
  • ärmellose, lange, weite Mäntel (dafür könnt ihr auch einfach einem alten Mantel die Ärmel abschneiden)
  • Culottes könnt ihr auch nächstes Jahr noch tragen
  • Jumpsuits sind weiterhin in
  • Plüschjacken aus Teddyfell auch
  • und Bluse mit Schulteraussparungen