Im schlimmsten Fall ist Feinstaub tödlich. Die feinen Partikel schädigen die Lunge, verursachen Herzinfarkte oder Lungenkrebs. Häufiger aber sind andere Krankheiten wie Allergien. Wer kann, schützt sich vor Feinstaub.

Annette Peters vom Helmholtz-Zentrum München gehört zu den Wissenschaftlern, die die Auswirkungen von Feinstaub auf den menschlichen Körper untersuchen. Gleich vorweg: Die aktuelle in Deutschland gültigen Feinstaub-Grenzen sind ihr nicht niedrig genug. Sie fordert, sie auf die Werte der Weltgesundheitsorganisation zu senken.

Feinstaub sorgt heute schon für Tote, Peters schätzt, dass jedes Jahr in Deutschland mehrere Tausend Menschend durch Feinstaub sterben. Anders ausgedrückt: Die allgemeine Lebenserwartung sinkt bei allen Menschen um drei Monate. Wegen Feinstaubs.

Folgen von Feinstaub

Feinstaub hat diverse negative Auswirkungen auf den Menschen:

  • Die feinen Artikel dringen bis in die Lungenbläschen ein und sorgen dort für Entzündungen. Besonders für Menschen mit Atemwegserkrankungen kann das bedrohlich sein. Im schlimmsten Fall kommt es zu Entzündungen im ganzen Körper.
  • Weitere Folgen davon sind ein erhöhtes Herzinfarkt- und Lungenkrebsrisiko.
  • Wissenschaftler vermuten, dass Feinstaub auch für andere Krankheiten verantwortlich ist, etwa Diabetes und Störungen der Gehirnfunktionen.

Feinstaub wirkt generell immer, egal, wie alt ein Mensch ist. Aber: Je länger jemand Feinstaub einatmet, desto größer das Risiko, daran zu erkranken. Gegen Feinstaub im Körper hilft laut Wissenschaftlerin Annette Peters übrigens das Allheilmittel: Eine gesunde Lebensweise.