Die Familie Rabani flieht mit fünf Kindern aus Afghanistan. Ihr Ziel: Deutschland. Schlepper bringen sie bis nach Griechenland. Von dort aus soll es mit dem Boot weiter gehen auf die Insel Lesbos. Doch das Boot ist nicht seetüchtig und sinkt. Mahdi, der zweitjüngste Sohn, wird vermisst und tot geglaubt. Aber die Geschichte hat ein Happy-End - weil ein Flüchtlingshelfer in Uelzen einfach nicht aufgibt.

"Oft habe ich mitbekommen, dass Flüchtlingskinder von der Küstenwache aufgesammelt wurden und doch in Deutschland angekommen sind. Ich hab' das bei Facebook gesehen. Dann hab' ich gedacht: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Man kann es versuchen. Man ist es der Familie schuldig. Und darum habe ich gesagt: Ich suche ihn! Ich musste es versuchen. Ich stehe in der Pflicht dazu, als Mensch."
Rani Hijazi - der Flüchtlingshelfer will Mahdi finden

Ist diese Geschichte zu schön um wahr zu sein? Sie wird in vielen Medien erzählt. Doch unser Autor Christian Rex findet am Ende ein Detail heraus, das ihn stutzig macht: Besteht die Möglichkeit, dass Mahdis Familie wusste, dass ihr Sohn noch lebt? Diese Frage lässt ihn nicht mehr los. Und diesen Gedanken in seiner Geschichte unterzubringen, fiel ihm sehr schwer, sagt Christian Rex.

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