Das Internet sagt, der Foodtrend 2018 seien frittierte saure Gurken. Alles klar. Wir testen! Und bei der Gelegenheit schmeißen wir noch mehr in die Fritteuse. 

Zugegeben, wahrscheinlich gibt es inzwischen schon 580 verschiedene Foodtrends für das Jahr 2018... Aber als wir hiervon gelesen haben, dachten wir uns: Das müssen wir ausprobieren. "Frittierte saure Gurken", oder auch "fried pickles" - das klingt schräg und ekelhaft, könnte aber auch geil sein. 

Foodtrend 2018 - frittierte saure Gurken
Screenshot - hier wird die frittierte Essiggurke als Foodtrend 2018 ausgerufen

"Mach mal frittierte saure Gurken"

Um herauszufinden, wie es denn nun wirklich schmeckt, haben wir Deutschlandfunk-Nova-Moderator Christian Schmitt zum "Frittierexperten" erklärt (er hat sich selbst angeboten) und ihm den Auftrag erteilt: "Mach mal frittierte saure Gurken." Und er hat sich nicht lumpen lassen: Im selbstgemachten IPA-Craft-Beer-Teig hat er die Gürkchen gebadet und sie anschließend für drei Minuten kross frittiert. Ergebnis:

"Joa... Schmeckt nach Essiggurke mit IPA-Craft Beer-Teig. Astrein erkennbar. Megageil."
Deutschlandfunk-Nova-Moderator Markus Dichmann
Frittierte saure Gurken.
© Sabine Piel | Deutschlandfunk Nova
So sehen frittierte saure Gurken aus.

These: 2018 wird alles frittiert

Und, weil wir die Fritteuse schon angeschmissen hatten, haben wir noch ein paar weitere potenzielle Foodtrends ausprobiert. Unsere Vermutung: 2018 wird alles frittiert. Also kamen Müsliriegel ins Fett, was im Übrigen ganz gut schmeckt. Wir haben ein Käsebrötchen durch den Backteig gezogen und in die Fritteuse gehauen (auch das war gar nicht schlecht). Ziemlich übel hingegen war frittierte Butter. Dieses Rezept haben wir uns nicht selbst ausgedacht - das kommt aus Iowa und hat dort viele Fans. Warum, das bleibt für uns allerdings schleierhaft.  

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Frittierter Burger

Ein ganzes Stück Butter hat übrigens 1000 Kalorien. Davon mussten sich alle Beteiligten erst mal erholen. Aber dann haben wir noch mal nachgelegt, mit Paulus Müller. Diesmal landet ein Burger in der Fritteuse. Auch dieses Rezept gibt es in den USA - dort geben die Menschen 17 Dollar dafür aus. Das ganze Experiment, in dem wir neben dem Burger auch Gin Tonic und Dominosteine frittiert haben, hört ihr hier. 

Paulus Müllers Eindrücke vom frittierten Burger
"Meine Güte, ich bin nach einem Bissen satt. Frittierter Burger geht auf jeden Fall. Das ist gut - muss man aber nicht machen."
Christian Schmitt und Paulus Müller essen frittierten Burger
© Sabine Piel | Deutschlandfunk Nova
Christian Schmitt und Paulus Müller essen frittierten Burger

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Frittieraktion war ziemlich lustig! Zwar riechen wir für den Rest des Tages nach Pommesbude - die frittierten sauren Gurken waren es aber wert. Stellt euch darauf ein, dass ihr die auf den Foodfestivals in 2018 serviert bekommt.