Bei der letzten WM 2012 schnitten die deutschen Hairstylisten ziemlich gut ab. In verschiedenen Mannschafts- und Einzelwettbewerben holten sie Silber und Bronze. Jetzt greifen sie nach Gold!

Seit zwei Jahren trainieren die deutschen Friseure im Einzeltraining und ein mal pro Woche im WM-Leistungszentrum in Koblenz. Qualifiziert haben sich die 40 WM-Teilnehmer bereits durch nationale Meisterschaften und bei der letzten WM. Koordiniert wird das ganze WM-Team vom Art Director des Zentralverbands des deutschen Friseurhandwerks, Franz-Josef Küveler.

"Wir sind jetzt an dem Zeitpunkt angekommen, wo wir sagen, wir sind durchtrainiert, wir sind perfekt."
Franz-Josef Küveler, ZV-Art Director

Rund 1300 Friseure aus aller Welt nehmen an der Weltmeisterschaft in Frankfurt teil. Und in jedem der 40 bis 50 Teilnehmerländer "waschen, legen, schneiden" die Coiffeure anders. Stellen müssen sich die Hairstylisten der Konkurrenz in acht Kategorien wie Schnitt, Technik, Frisieren, Mode oder Trend.

Top-Models für Top-Frisuren

Für ihre WM-Frisuren bringen sich die Haarkünstler Profi-Modelle zur WM mit, an denen sie ihre Kreationen zur Schau stellen. Die Junior-Friseure dagegen dürfen nur an Postischen Köpfen Hand anlegen.

"Das ist schon die absolute Formel 1 des Frisierens, was wir da sehen werden."
Franz-Josef Küveler, ZV-Art Director

Die Weltmeisterschaft der Friseure findet alle zwei Jahre statt. Zum erste Mal wurde der Wettbewerb 1947 in Paris ausgetragen. Prämiert werden die WM-Teilnehmer von einer internationale Jury, deren Juroren per Losverfahren bestimmt werden.

Vize-Weltmeister

Bei der WM 2012 holte ein deutsches Team den Vize-Weltmeistertitel in der Kategorie Junioren Herren Mode, die Silbermedaille im Einzelwettbewerb Trendcut Junioren Herren Mode ging an Hagen Jurk.

Wer den Titel gewinnt, kann mit einem größeren Zulauf an Kundschaft rechnen und wird von Firmen für Werbezwecke hofiert oder für Seminare gebucht.