Ein merkwürdiges Gefühl, das oft komplett gegen die rationale Entscheidung geht: Das Bauchgefühl kann wissenschaftlich nicht ganz erklärt werden, liegt aber ziemlich oft richtig. Wieso das wichtig ist und warum wir öfter auf unsere Intuition vertrauen sollten, damit beschäftigen wir uns in der Ab 21.

Studium statt Teilzeitjob, nach dem Abi ein Jahr Reisen statt direkt Ernst des Lebens, die richtigen Kurse wählen, die Wahl des zukünftigen Arbeitgebers, auf Beziehungssuche: Das Bauchgefühl bei Entscheidungen mit einzubeziehen, kann gut und wichtig sein.

Bauchgefühl: Eine Ahnung ohne nachvollziehbaren Grund

Das geht auch Lena so: Für ein Praktikum muss die Studentin in eine andere Stadt ziehen und hat dafür schon eine Zusage von einer großen WG. Doch nach zwei Wochen fühlt sie sich nicht mehr wohl mit der Entscheidung : "Mein Bauchgefühl hatte sich um 180 Grad gedreht", sagt sie heute. Deshalb sagt Lena der WG auch schließlich ab.

"Bauchgefühl ist für mich: Fühle ich mich mit der Entscheidung wohl, ohne dafür rationale Gründe zu haben?"
Lena

Das Bauchgefühl ist eigentlich ziemlich verlässlich, sagt Persönlichkeitspsychologe Tobias Maldei. Denn unsere Intuition greift auf viele Erfahrungen gleichzeitig zurück, um eine schnelle Entscheidung oder Beurteilung zu treffen. Warum es trotzdem schwierig ist, dieses unbewusste Gefühl genau zu erklären, erfahrt ihr im Podcast.

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  • Ab 21
  • Moderatorin:  Teresa Nehm
  • Gesprächspartnerin:  Lena, Studentin
  • Gesprächspartner:  Tobias Maldei, Persönlichkeitspsychologe an der Universität Trier