Füllstoffe sind überall da drin, wo auf etwas verzichtet wird. Auf Zucker oder Fett in Light-Produkten zum Beispiel. Durch Füllstoffe müssen Händler keine kleineren Verpackungen einsetzen. 

Wo sind sie drin?

In Käse, Backwaren, Kaugummi, Eis, Süßigkeiten, Wurst und Saucen. Am beliebtesten für Produkte mit weniger Fett oder Zucker. Oder beides. 

Unterm Mikroskop

Füllstoffe sind weitverzweigte oder langkettige Moleküle – die geben Lebensmitteln eine Art chemisches Rückgrat und haben den Vorteil, dass unser Magen und Darm die Stoffe „weitgehend unangetastet“ nach draußen leiten. 

In der Fabrik – wie werden sie gemacht?

Indem man Einfachzucker wie Glucose aneinanderhängt – oder man nimmt einfach den Rohstoff für Papier oder andere quellende Pflanzenstoffe. 

Die Aufgabe – was soll das Ganze?

Oft sind die Füllstoffe dazu da, fehlendes Fett oder fehlenden Zucker in Light-Produkten auszugleichen, damit die Rezeptur einigermaßen gleichbleibt und man keine kleineren Packungen verkaufen muss. 

Warum eigentlich nicht?

Aus Ernährungssicht sind das Ballaststoffe, die sogar gut für die Verdauung sein können. Aber ein Salat tut’s da auch. 

Weitere Zusatzinfos: 

  1. Das Zusatzstoffmuseum listet verschiedene Füllstoffe auf  
  2. Studie zu größeren Portionsgrößen bei Light-Produkten