Als Friedrich Mücke zuletzt im Oktober 2020 bei uns zu Gast war, saß er gerade in einem italienischen Hotel in "Dreh-Quarantäne" – eine internationale Serie für Sky, viel durfte er da noch nicht verraten. Jetzt endlich startet die Serie "Funeral For A Dog" nach acht Monaten Drehzeit und Friedrich ist wieder bei uns. Außerdem neu im Kino diese Woche: "Petit Maman" und "Die Gangster Gang". Dazu "Queer Eye" auf Netflix und "Doppelhaushälfte" auf ZDF Neo.

Friedrich Mücke hat sich in den vergangenen Jahren vor allem durch die Komödien von und mit Matthias Schweighöfer ("Friendship", "What A Man", Russendisko", "Vaterfreuden") und von und mit Karoline Herfurth ("SMS für Dich", "Wunderschön") einen Namen gemacht.

Allerdings hat er immer schon parallel darauf geachtet, seine Filmografie abwechslungsreich zu halten und mit Dramen oder Thrillern wie "Ballon", "Exit" oder "Am Abend aller Tage" gezeigt, dass er eine extrem weite Range hat. Die zeigt er auch in der Serien-Literatur-Verfilmung "Funeral For A Dog".

Journalist stößt auf nie aufgelöste Dreiecksbeziehung

Der Journalist Daniel Mandelkern (Albrecht Schuch) recherchiert dem zurückgezogen lebenden Autor Mark Svensson (Friedrich Mücke) hinterher und stößt nicht nur auf dessen Schreib-Residenz in der Toskana, sondern auch auf eine lange zurückliegende und nie wirklich aufgelöste Dreiecksbeziehung zwischen dem Autor und seinen langjährigen Freunden Tuuli (Alina Tomnikov) und Felix (Daniel Sträßer).

Eine Serie in acht, anfangs oft sehr verwinkelt und teils sperrig wirkenden Folgen, die aber nach und nach eine spannende Geschichte über drei Freunde zwischen Anfang 20 und Ende 30 erzählt, in deren Mitte ein dreibeiniger Hund weit mehr als nur eine metaphorische Funktion hat.

Animationsfilm "Die Gangster Gang" erinnert an Graphic Novels

"Die Gangster Gang" ist ein neuer DreamWorks-Animationsfilm vom Macher der "Kung Fu Panda"-Filme, der optisch aber viel mehr an den Stil klassischer Graphic Novels erinnert als an die typischen DreamWorks-/Pixar-Hochglanz-Produktionen. Der Film erzählt die interessante Geschichte von Tieren, die sich deshalb zu einer Gangster Gang zusammen geschlossen haben, weil sie – nach eigener Annahme – aufgrund ihres schlechten Rufs eh niemals eine faire Chance bekommen würden: Ein Wolf, ein Hai, ein Piranha, eine Schlange und eine Tarantel. Gemeinsam wollen sie den goldenen Delfin stehlen, eine höchst wertvolle Trophäe für einen Helden der Zivilcourage.

Außerdem meldet sich Anna Wollner pflichtbewusst aus dem Urlaub mit dem Kinofilm "Petit Maman" und einem Doppelcheck der Serien "Queer Eye" (Netflix) und "Doppelhaushälfte" (ZDF Neo).