Die Fans haben den Aufstieg von Union Berlin hart gefeiert. Manche haben sogar ein Stück Aufstiegsrasen mitgenommen. Der dürfte zu Hause so langsam braun werden. Aber die gute Nachricht: Er lässt sich konservieren.

Selbst wer nicht Fan vom 1. FC Union Berlin ist, hat mitbekommen, wie emotional der Aufstieg in die Bundesliga von den Fans gefeiert wurde. Nach guter alter Tradition wurde auch nach dem Relegationsspiel gegen Stuttgart reichlich Rasen mitgenommen. Für zu Hause. Als Andenken an dieses Erlebnis.

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Idee 1: Rasen einpflanzen

Seither ist nun ein bisschen Zeit vergangen und der Rasen dürfte inzwischen die ersten braunen Stellen bekommen. Natürlich kann man es machen wie Claudia. Sie schreibt bei Twitter, dass sie Dortmunder Meisterrasen jahrelang auf ihrem Balkon eingepflanzt stehen gehabt hat. Sie habe ihn sogar mit einer Schere gemäht und mit einer Miniharke vertikutiert.

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Und Heiko plant sogar, ein Stück aus seinem heimischen Gartenrasen herauszuschneiden, damit der Aufstiegsrasen weiter wachsen kann.

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Idee 2: Rasen eingießen

Wer nicht die Möglichkeit hat, sein Rasenstück vom Fußballfeld bei sich zu Hause einzupflanzen, kann aber zu einer anderen Methode greifen. Der Rasen lässt sich auch in Kunstharz eingießen und konservieren. Im großen Stil wurde das zuletzt 2006 nach dem WM-Finalspiel im Olympiastadion gemacht. Die Kunstharz-Rasenblöcke gibt es derzeit im Internet zu kaufen.

Zum Beispiel Franz-Josef Hock kennt sich damit aus, dessen Firma transparente Kunstharze herstellt und Privatleute berät, was sie in Kunstharz eingießen können und wie. Anfragen gebe es viele. Und Aufstiegsrasen sei längst nicht das Außergewöhnlichste, sagt Franz-Josef Hock.

"Die Anfragen reichen vom Milchzahn, bis hin zu Splittern aus dem Zweiten Weltkrieg - oder auch die Rose vom ersten Date."
Franz-Josef Hock, Geschäftsführer der Firma Hock, die Gießharze verkauft

Während es beim Milchzahn noch ziemlich easy ist, ist die Konservierung eines echten Rasens mit Kunstharz ein recht komplizierterer Vorgang, sagt Franz-Josef Hock. Schließlich sollen die Halme ja nicht abknicken oder eingedrückt werden. Also muss man in mehreren Schritten vorgehen. Zunächst müsse der Rasen in zwei bis drei Anwendungen mit einem Pinsel versiegelt werden - und jeweils trocknen.

"Der Rasen muss erst einmal getränkt werden. Damit er sich mit Kunstharz vollsaugt."
Franz-Josef Hock, Geschäftsführer der Firma Hock, die Gießharze verkauft

Wenn das Rasenstück dann irgendwann mit Kunstharz vollgesogen und hart ist, kann er in eine Form gegossen werden. Nach ein paar Tagen hat man also sein Ergebnis: Ein durchsichtiger Block, worin das Rasenstück in Originalform zu sehen ist.

Einziger Wehrmutstropfen: Je nach Sonneneinstrahlung und Qualität vergilbt das Kunstharz mit der Zeit. Dieser Prozess setze aber frühestens nach acht Jahren ein.