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Wie denken wir eigentlich über Geld nach? Ist das etwas Schlechtes und Gefährliches? Sind alle reiche Menschen böse und haben sich ihren Wohlstand ergaunert? In dieser Folge von Achtsam machen wir uns Gedanken rund ums Thema Finanzen.

Wir meditieren nicht nur, wir kümmern uns auch um unsere Finanzen. Aber was fühlen wir eigentlich, wenn wir an Geld denken? Wie viel wollen wir mal verdienen? Wie viel Geld brauchen wir zum Leben und was können wir mit dem Geld machen, das wir zu viel haben?

Diane und Main Huong wollen dazu inspirieren, darüber nachzudenken, wie wir über Geld denken, welche Glaubenssätze wir rund ums Thema haben und warum das so ist.

"In der Psychotherapie machen wir oft Genogramme. Das sind so etwas wie Familienstammbäume. Wir könnten jetzt also ein Finanz-Genogramm machen und aufzeichnen, gab es in der Familie finanzielle Schwierigkeiten? Schulden oder Probleme mit Krediten? Erbschaftssachen? Welche Glaubenssätze hatten vielleicht die Eltern? Und so kann man sehen, welche Botschaften auch weitergegeben wurden."
Main Huong Nguyen, Psychologin

Ob bewusst oder unbewusst – unsere Eltern geben uns oft Botschaften mit wie: Aus dir muss mal etwas werden!, sagt Main Huong Nguyen. Und das könne dann auch einen großen Einfluss auf unsere Finanzen haben.

Aufschreiben, was wir über Geld denken

Wenn wir wissen, wie wir eigentlich über Geld denken und über die, die es haben, können wir unsere Glaubenssätze ansehen und umdeuten. Eine Empfehlung: Aufschreiben, was wir eigentlich über Geld denken wollen. Und was wir alles Gutes mit unserem Geld machen wollen, wenn wir genug davon haben.

"Wenn man einmal angefangen hat, sich mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen, liest man immer wieder von anderen Menschen, die alle am Anfang ihrer Reise Angst vor dem Thema Geld hatten."
Diane Hielscher

Wie können wir achtsam mit dem Thema Geld in unserem Leben umgehen – auch wenn wir Schulden haben oder noch nicht wissen, wie wir unsere Altersvorsorge finanzieren sollen. Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt, in diesem Fall ist der erste Schritt die Achtsamkeit.

Wie immer gilt: Erst mal gucken, erst mal wahrnehmen, erst mal fühlen, was ist. Und dann achtsam handeln. Das gilt auch für unsere Finanzen.