Facebook hat seinen eigenen Messenger und WhatsApp. Beide sollen jetzt Geld bringen. Stellt euch auf mehr Werbung ein - auch von Unternehmen, über die ihr euch beschwert habt.

Den Facebook Messenger nutzen weltweit 800 Millionen Menschen - für die Werbewirtschaft also äußerst interessant. Unternehmen sollen bald Anzeigen im Messenger platzieren dürfen. Dann schreiben nicht mehr nur Freunde, sondern auch Unternehmen.

Der Messenger soll Geld bringen

Im April könnte es damit losgehen, schreibt TechCrunch. Dem US-amerikanischen Magazin wurde ein Dokument zugespielt, in dem Facebook ausgewählten Werbekunden dieses Angebot macht. Dabei sollen ausschließlich Unternehmen Werbung schicken dürfen, mit denen man vorher schon einmal über Facebook Kontakt hatte. Dieser Kontakt muss mehr als ein Liken gewesen sein.

Nur schreiben die meisten ja eher Unternehmen an, weil sie sich geärgert haben. Will man von denen dann Werbung? Und will man überhaupt Werbung?

Facebook hat nicht nur einen, sondern zwei Messenger. 2014 hat das Unternehmen WhatsApp aufgekauft. Das soll nun auch Geld bringen - und zwar nicht durch Werbung, sondern Firmen sollen zahlen. Über die Pläne sprach WhatsApp-Chef Jan Koum mit dem Focus.

WhatsApp soll auch Geld bringen

WhatsApp will die Arbeit der Callcenter einfacher machen. Wenn jemand bei einer Firma anruft, dann werden direkt alle Kundendaten und der Name an den Kundenservice mitgeliefert. Das erspart Zeit und Geld. Damit das funktioniert, bietet WhatsApp den Firmen Schnittstellen an, sodass ein Datenaustausch möglich ist.