Damit ist dann wohl Schluss mit den Mythen um den Yeti: Forscher haben Haarproben des Schneemenschen und anderer sagenumwobener Affenmenschen untersucht. Sie stammen allesamt von bekannten Säugetieren.

Es gibt sie, die Geschichten um Yetis und Bigfoots, Berichte, wo die affenähnlichen Wesen gesehen wurde. So fertigte beispielsweise der russische Wissenschaftler A. G. Pronin eine Skizze des Yeti an, den er 1967 angeblich zweimal gesehen hat. Einige Wissenschaftler vermuteten, dass diese Berichte auch ein Beleg dafür sein könnten, dass Frühmenschen in entlegenen Bergtälern überlebt hätten. Es fehlte aber bislang der wissenschaftliche Beweis dafür.

Haarproben von ganz normalen Säugetieren

Ein Wissenschaftsprinzip ist, die Fakten zu prüfen, bevor eine Annahme akzeptiert oder verworfen wird. Brian Sykes von der Universität Oxford hat deshalb dazu aufgefordert, Haarproben der vermeintlichen Yetis und Bigfoots zu schicken. Mit 30 Haarproben ließ sich eine DNA-Analyse durchführen. Das Ergebnis: Bären, Pferde, Wölfe, Hunde, Baumstachelschwein und Schabrackentapir - alle Haarproben stammen von Tieren bis auf eines: das ist von einem Menschen.

Gibt es Kreuzungen zwischen Braun- und Eisbär?

Überraschenderweise lässt sich ein Haar nicht eindeutig zuordnen. Aus Bhutan stammt ein tausende Jahre altes, bräunliches Haar, das eine Verwandtschaft von Braun- mit Eisbär hindeutet. Das gibt nun den Anlass für die Forscher herauszufinden, ob es im Himalaya Kreuzungen von Braun- und Eisbären gibt oder gab.