Die Uhr tickt: Am 20. März um 11:28 beginnt auch laut Kalender endlich der Frühling. Nur noch wenig Zeit also, die blasse und trockene Haut wieder fit und gesellschaftsfähig zu machen.

Wer für eine schöne und weiche Frühlingshaut nicht viel Geld ausgeben will, der findet im Netz genügend Rezepte für selbstgemachte Beauty-Produkte aus handelsüblichen Zutaten.

Unser Autor Christian Schmitt hat heute damit begonnen, seine Haut mit drei Rezepten frühlingsfit zu machen. Als Erstes steht ein Gesichtspeeling aus Kaffeesatz und Kokosöl auf dem Programm. Der Kaffeesatz ist schön grobkörnig und vermischt mit dem Öl fühlt er sich tatsächlich wie ein teures Peeling aus der Drogerie an.

Unsere Haut kann sich gut selbst pflegen

Für die Gesichtsmaske kombiniert er drei Rezepte, die er im Internet gefunden hat. Die Zutaten sind eine Avocado, Kamillentee, Honig und Haferbrei. Alles zusammen verschwindet im Mixer und landet als extrem matschiger Brei in Christians Gesicht. Das Ganze garniert er mit zwei Kartoffelscheiben unter den Augen, um den Augenringen nicht kampflos das Feld zu überlassen.

Die Hautärztin und Buchautorin Yael Adler ist generell skeptisch, wenn es darum geht mit selbstgemachten oder industriellen Pflegeprodukten unsere Haut zu bearbeiten. Wer es damit übertreibt, schwächt nämlich die Selbstheilungskräfte seiner Haut und bringt die gesamte Hautflora aus dem Gleichgewicht.

"Es ist so, dass wir die Haut nicht unbedingt pflegen müssen, wenn sie kein Problem hat. Eine gesunde Haut schützt sich nämlich selber und da muss man nicht mit Matschesorten oder Cremes nachhelfen."
Yael Adler, Hautärztin und Buchautorin

Aber ein frisches und ansehnliches Gesicht ist nur die Hälfte wert, wenn die Haare darüber nur ein unansehnlicher Schatten ihrer selbst sind. Deshalb hat unser Autor versucht, mit Mayonnaise und Eiern seine alte Haarpracht wiederherzustellen. Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht. Denn die Mayo-Eier-Mischung kriegt man nur mit sehr heißem Wasser aus den Haaren - und dabei droht Verbrennungsgefahr.

"Ey, Mayo im Haar - wie dumm kann man eigentlich sein."
Christian Schmitt, DRadio Wissen