Silke Senft hat eine gute Nase. Die Edelbrandsommelière beschäftigt sich mit internationalen Spirituosen und destilliert im Familienbetrieb ihren eigenen Gin.

Die Basis eines jeden Gins ist Wacholder, der Juniperus communis, erklärt Silke Senft. Sie ist Edelbrandsommelière und weiß ganz genau, wovon sie spricht. Wenn man an ihrem "Dry Gin 21" riecht, macht er einen fruchtigen Eindruck. Sie hat Zitrone, Orange und Limette mit verbrannt.

"Wir dachten an die schönen Sommertage am Bodensee. Da braucht man natürlich etwas frisches, fruchtiges zum Trinken."

Ob man einfach drauflos brennen kann? Es gibt eine Menge Auflagen und Kontrollen, aber Silke Senfts Familie ist schon seit 30 Jahren im Geschäft. Da spielt Erfahrung eine große Rolle. Die Idee mit dem Gin kam aber erst vor ein paar Jahren. Das Obst für die eigenen Kreationen baut der Familienbetrieb am Bodensee an. Die Kräuter kommen von der Insel Reichenau und die Wacholderbeeren für den Gin wachsen auf der schwäbischen Alb. Ein regionales Bioprodukt.

"Man ist an ziemlich viele Gesetze gebunden. Wir haben auch ständig den Zoll hier. Das wird überwacht. Wir selber brennen schon seit 30 Jahren in der Familie."

Gin Tonic: Ein Teil Gin, vier Teile Tonic – das perfekte Mischungsverhältnis

Die Suche nach dem passenden Tonicwater kann fast genau so Lange dauern, wie die nach dem Lieblingsgin. Für ihren “Dry Gin 21“ hat sie 50 verschiedene Tonics durchprobiert. Ein Produkt aus Chile harmoniert besonders gut mit dem Gin vom Bodensee, meint Silke Senft. Der geringe Chininanteil macht ihn sehr mild. Aber das kann jeder selbst ausprobieren. Viele Touristen kommen vorbei, um das zu tun.

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