Der Beatbastler Robot Orchestra schraubt seit seiner Jugend an Beats. Mit "Chasing Rainbows" erschien dann Anfang des Jahres seine erste Vinylveröffentlichung. Nach der Beteiligung an der Splash Mag Cypher steht in der nächsten Zeit nun noch einiges an. Green goes Black hat den Kölner zum Interview getroffen.

Als Teenager hat der heute 29-jährige Robot Orchestra angefangen, Beats zu produzieren. Ganz in Eigenregie, alles selber beigebracht,learning bei doing, und dann über Jahre schön an seinen Skills gearbeitet. Eigentlich wollte er vor allem Beats basteln, um über diese selber zu rappen, doch der Plan wurde schnell verworfen.

Auf "Chasing Rainbows", das Ende 2015 digital erschien und dann Anfang 2016 von Vinyl Digital auch auf Vinyl gepresst wurde, versammeln sich stolpernde Beats, mit Electronic und Boom-Bap-Einflüssen, zusammen mit Synthiesoundz, Vocal Samples, Bläsern und drückendem Bass. Die Instrumentals funktionieren bei Robot Orchestra jederzeit ohne MC-Beteiligung, werden aber wenn dann ein Rapper zum Mic greift, noch ein wenig interessanter.

Nach Produktionen für Sha Prince, Gold Roger, Zusammenarbeiten mit Sterio und verschiedenen Remixen stand in diesem Jahr die Beteiligung bei der Splash Mag Cypher 22 an. Robot Orchestra lieferte den Beat für Enoq, Fatoni, Edgar Wasser & Maeckes von den Orsons.

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Moderator Jean-Marc hat Robot Orchestra zum Interview getroffen und mit ihm über seinen bisherigen Werdegang, Zufriedenheit, das Remixen, deutsche MCs, Wünsche und demnächst anstehende Projekte gesprochen.

Neben einigen Robot-Orchestra-Songs und Remixen hört Green goes Black in die neuen Alben, EPs oder Mixtapes von Samiyam, Mayer Hawthorne, Prezident, Royce da 5`9``, Casual & Phat Kat aka Ron Jon Bovi, A.G. & Ray West, Chuuwee & Trizz, Deep Street Soul, Manew und Pierre Sonality rein. Zudem mit neuen Songs in der Playlist vertreten, Fatoni & Juse Ju, AzudemSK, Superior, dude26, Galv, Ivan Ave oder auch Otis Junior & Dr.Dundiff.