Das Verwaltungsgericht in Köln hat drei Personen mit chronischen Schmerzen den Anbau erlaubt. Im kleinen Stil. Wir wollten wissen, was das bedeutet.

Es ist scheinbar eine Wissenschaft für sich: Der Anbau von Hanf. In Hattersheim ist gerade einen große Plantage aufgeflogen. Das hat selbst die Staatsanwaltschaft beeindruckt. Aus einer Pflanze wurden zig Setzlinge gezogen. Alles mit Hilfe moderner Technik. Es sei fast wie bei der NASA gewesen, schrieb die Polizei in ihren Bericht. Drogenanbau also im großen Stil. Die Person, die diese Plantage betrieben hat, ist nun zu zwei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden.

"Beim Indoor-Anbau hat man eine Monokultur, die unter klimatisch sehr merkwürdigen Bedingungen wächst, wo es oft zu heiß ist und dadurch hat man oft Schädlingsprobleme."
Florian Rister, Deutscher Hanfverband

Eine andere Sache über die das Verwaltungsgericht Köln gerade entschieden hat: Drei Menschen sollen in Zukunft zuhause Cannabis anbauen dürfen. Weil sie chronische Schmerzen haben und sonst nix dagegen hilft. Wenn das Urteil rechtskräftig wird, stellt sich für diese Menschen also die Frage: Wie geht das eigentlich, Cannabis zuhause anbauen? DRadio-Wissen-Reporterin Julia Möckl hat sich schlau gemacht.