In Berlin findet ein Massencasting für die US-Serie Homeland statt. Bevorzugt gesucht: Menschen mit arabischen, syrischen oder türkischen Wurzeln - gerne auch Männer mit Vollbart.

Die fünfte Staffel der erfolgreichen US-Serie Homeland wird demnächst in Berlin gedreht. Die Macher der Serie sind auf der Suche nach rund 1000 Komparsen, die aus der deutschen Hauptstadt kommen. Der Castingaufruf richtet sich an Menschen mit arabisch, syrischen und türkischen Wurzeln. Es wird auch nicht offiziell kommuniziert, dass es sich um ein Casting für "Homeland" handelt. Die Fans der Serie, die sich in Scharen eingefunden haben, wissen aber auch ohne offizielle Bestätigung, dass es um die Produktion ihrer Lieblingsserie geht.

Statistencasting für die US-Serie Homeland

Im Castingaufruf steht, dass Männer auch gerne einen Vollbart haben dürfen. In einer langen Schlange warten junge Berliner, die sich die einmalige Chance auf eine Statistenrolle in der US-Serie um CIA-Agentin Carrie Mathison und den US-Soldaten Nicholas Brody nicht entgehen lassen wollen. Unsere Reporterin Yalda Zarbakhch hat sich für uns ganz weit in der Schlange der Wartenden vorgedrängelt, um auch am Casting teilzunehmen. Sie hat die Fans der Serie gefragt, ob es sie nicht stören würde, wenn sie beispielsweise auch einen Terroristen darstellen müssten. Aber das spielt für die meisten keine Rolle. Die Hoffnung auf eine Komparsenrolle in der mehrfach ausgezeichneten TV-Serie steht im Vordergrund.

Fotogalerie: Yalda Zarbakhch beim Homeland-Casting in Berlin

Die fünfte Staffel wird komplett in Berlin gedreht

Auch unsere Reporterin Yalda Zarbakhch stellt sich als Statistin vor. Sie berichtet, dass Fotos von ihr gemacht werden, die an amerikanische "Mugshots", erinnern, die von verhafteten Personen gemacht werden. Wir drücken Yalda natürlich die Daumen, dass sie eine Komparsenrolle bekommt, um so vielleicht sogar mal die Leindwandgrößen Claire Danes und Damian Lewis aus nächster Nähe bei der Arbeit zu erleben.

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