Es ist der sphärisch-melancholische Gesang von Andy Clutterbuck, der den elektronischen Sound von Honne so unverwechselbar macht. Bei DRadio Wissen präsentieren sie ihr erstes Album "Warm on a cold night".

Wehmütig und verletzlich klingt Andy Clutterbuck in den Songs von Honne. Die elektronischen Sounds sind leicht und wirken beschwingt, die Stimme im Gegensatz dazu oft etwas gebrochen. Die beiden Musiker haben sich an der Uni kennengelernt und 2014 angefangen gemeinsam Musik zu machen. Bisher hatten sie nur einige Songs veröffentlicht, aber kein komplettes Album. Das positive Feedback euphorisiert die beiden Musiker, die ansonsten eher ruhig und geerdet wirken.

Honne bei DRadio Wissen: "Someone that loves you"

Schnell etablierten sie sich mit ihrem einzigartigen Sound, der eine faszinierende Spannung zwischen Intimität und Distanz transportiert. Die beiden ehemaligen Musiklehrer sind selbst noch überrascht von ihrem neuen Leben als Profi-Musiker. Demnächst sind die beiden auf einer Tour durch die USA unterwegs.

Honne bei DRadio Wissen: "Good together"

"It's interesting hearing stories coming back to us. Some of it is really nice like: going through a hard time an the music helped them through a break up. Or they have a long distance relationship and her and her boyfriend listen to the music whilst they are apart."
Andy von Honne

Der Bandname stammt aus dem Japanischen. Andy hat das Wort aus Japan, wo er eine Zeit lang lebte, mitgebracht: Honne bedeutet so viel wie "die wahren Gefühle", die die beiden Musiker in ihren Texte und Songs ausdrücken wollen. Im November geben sie Konzerte in Tokio und Osaka - darauf freut sich insbesondere James, der noch nie in Japan gewesen ist.

Honne: All in the Value

"The music is about stuff that has happend to me or stuff that I write about James or people around us. It's very personal."
Andy von Honne

Die Videos von Honne transportieren und verstärken die Stimmung der Songs. Sie spielen zumeist in dämmrig-urbanen Settings. Viel Handlung gibt es nicht. Wir sind als stiller Beobachter mit dabei, folgen einem Pärchen - in die Wohnung oder an einen anderen, ansonsten menschenleeren, Ort. Immer wirkt es sehr intim. In improvisiert wirkenden Tanzszenen sehen wir dann, wie die beiden Partner ihre Beziehung zueinander ausloten. Wie sie sich auffangen, tragen und wieder loslassen.