Lustige Gifs, Memes, Videos, witzige Tweets oder sinnlose Comedyseiten - was, wenn das alles weg ist? Liefert die analoge Welt genug Humornachschub?

Unser Reporter Felix Schledde hat eher unfreiwillig einige Tage ohne das Netz zugebracht und sich gefragt, ob er sich mit analoger Witzeversorgung über Wasser halten kann: Humor in Buchform oder auf Tonträger. So richtig turnt Felix das nicht an, und er fragt sich, ob sich nicht auch unser Humor durch das Netz verändert hat.

"Der Kern des Humors hat sich durch das Internet wenig verändert. Was sich verändert hat, ist die Dichte des Humors, die Verbreitung und natürlich auch die Spielarten des Humors."
Patrick Breitenbach, Mediendesigner an der Karlshochschule International University in Karlsruhe

Der Humor ist durch das Netz visueller geworden: Instagram und Snapchat sind bildgesteuerte Kommunikationskanäle. Gifs und Videos können von einem viel breiteren, internationaleren Publikum verstanden und konsumiert werden. Mit den digitalen Anwendungen kann Humor kreativer und spielerischer im Netz präsentiert werden.

Damit arbeiten nicht nur Netz-Komiker, sondern auch Institutionen wie die Polizei. Denn mittels des Humor lässt sich eine entspannte Kommunikation aufbauen. Für die Werbung ist Humor zu einem wichtigen Bestandteil der Werbestrategie geworden, denn die Posts oder Videos sollen von möglichst vielen geliket und geteilt werden.