Der Wolf ist zurück. Vor allem im Osten Deutschlands ist er seit ein paar Jahren wieder heimisch. Und am wohlsten fühlt er sich da, wo ihm der Mensch nicht in die Quere kommt - in einsamer Wildnis. Dorthin geht auch Jochen Dreier.

Ein Wolfsrevier ist für den urbanen Menschen kein heimeliges Plätzchen für eine ruhige Nacht. Jochen Dreier hat sich trotzdem reingewagt. Bewaffnet mit einem Handy, einer Taschenlampe und einem Mikrophon ist er von Leipzig aus nach Osten gefahren - vorbei an Finsterwalde bis kurz vor die polnische Grenze.

"Wenn der Wolf naht: Sich groß machen, den Wolf ansehen und mit Stöcken und Steinen werfen."
Tipps für ein Treffen mit dem Wolf

In Spremberg, der Wolfshauptstadt, geht Jochen dann in den Wald - hinein in die pure Dunkelheit. Um ihn herum gibt es zwar nur Wald und Erde - dennoch fühlt es sich ganz schön gruselig an. Und irgendwie fühlt sich Stadtmensch Jochen fehl am Platz.