Michael ist seit gestern im Krankenhaus in Quarantäne. Seine Freundin wurde positiv auf das neue Coronavirus getestet. Wie es ihm dabei geht, hat er uns erzählt.

Als Michaels* Freundin (*Name von der Redaktion geändert) leichte Erkältungssymptome zeigte, haben die beiden noch gescherzt: Bleib doch lieber mal zu Hause. Arbeite aus dem Home Office. Nicht, dass es Covid-19 ist!

Drei Tage später kam dann der Anruf: Ein Kollege der Freundin wurde positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Michael und seine Freundin kamen ins Krankenhaus und mussten dort bleiben - in getrennten Zimmern sind sie nun beide in Quarantäne.

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Was wird uns im Krankenhaus erwarten, dachte Michael. Warum weiß ich nichts darüber? Und weil er anderen diese Unsicherheit ersparen wollte, twitterte er kurzerhand selbst los, als Corona Influenza. Das lustige Wortspiel lockerte bei ihm und seiner Freundin die angespannte Stimmung kurz auf.

Michael hat bislang kein positives Testergebnis

Michaels Freundin wurde inzwischen positiv auf das neue Coronavirus getestet, er selbst bekam ein negatives Testergebnis. Nun hofft er, bald aus dem Krankenhaus entlassen zu werden. Doch er weiß nicht, wann. Und natürlich wünscht er seiner Freundin, dass die Krankheit bei ihr nur mit milden Symptomen verläuft - so wie bei rund 80 Prozent aller Erwachsenen ohne ernsthafte Vorerkrankungen.

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Ein bisschen eingesperrt fühlt Michael sich im Krankenhaus schon. Das Fenster kann er nicht öffnen. Die Ärzte besuchen ihn nur in kompletter Schutzmontur. Am Anfang sei das irgendwie erschreckend gewesen, erzählt er. Inzwischen habe er sich fast daran gewöhnt.

Bei Symptomen besser zu Hause bleiben

Mit seinem Twitter-Account hofft Michael, ein wenig zur Aufklärung rund um Covid-19 beizutragen. Viele Leute melden sich bei ihm. Panik sei keine gute Reaktion, meint er. Sorglos sollten wir aber auch nicht sein.

Und er appelliert an uns alle: Dieser Tage vielleicht besser zwei Mal nachdenken, bevor man sich mit leichten Symptomen zur Arbeit schleppt. Dass seine Freundin so umsichtig war, habe den beiden im Nachhinein eine Menge unangenehmer Telefonate erspart.