Thomas Bormann ist als ARD-Korrespondent in der Türkei. Von ihm hören wir über politische Proteste, Twitter- und Youtube-Skandale und all den harten Tobak aus der türkischen Metropole. Aber Thomas arbeitet nicht nur in Istanbul, vor allem lebt er in der Stadt. Und so kann er uns Geschichten aus seinem Korrespondenten-Alltag erzählen, die wir sonst kaum zu hören bekommen.

Ein wenig macht die Aussage von Thomas Bormann neidisch: "Wenn ich dann meinen leckeren Joghurt in Asien gegessen habe, fahre ich schnell wieder zurück nach Europa." In Istanbul ist das möglich. Die türkische Metropole liegt, zerteilt vom Bosporus, aus dem asiatischen und auf dem europäischen Kontinent.

"Istanbul ist eine multikulturelle Stadt, wo ich auch italienischen Kaffee bekomme und englisches Frühstück, nachdem ich vorher schon türkisch gefrühstückt habe. Das ist toll."

Istanbul gilt als eine der lebenswertesten Städte der Welt. Entspannt ist das allerdings nicht immer. Circa 15 Millionen Menschen leben in dem Schmelzkessel, Verkehrschaos ist die Regel, die Straßen sind immer voll, es wird gedrängelt und gestresst. Wenn Thomas Ruhe braucht, setzt er sich auf eine der Bosporus-Fähren und schaltet ab.

Ohne Führer durch Istanbul

Die Stadt scheint manchmal chaotisch, aber sie ist sicher. Es gibt relativ wenige Taschendiebe. Darum Thomas' Tipp an alle Touristen: Streift durch die Altstadt, gerne auch ohne Stadtplan und ohne Führer, einfach treiben lassen und Menschen kennen lernen. Ihr werdet nicht versehentlich in eine düstere Gasse geraten und Angst haben müssen, überfallen zu werden.