Er ist seit Jahren einer der innovativsten und mutigsten deutschen Filmemacher: Jakob Lass. Bei ihm gibt es für die Schauspieler keinen Text auswendig zu lernen, jeder Film-Dialog wird beim Dreh improvisiert. Wie er das in seiner aktuellen Romanverfilmung "So was von da" geschafft hat, erzählt er in Eine Stunde Film.

"Skelett-Bücher" nennt Jakob Lass das, was er vor einem Dreh schreibt, Anhaltspunkte für ihn, seine Crew und seine Schauspieler. An jedem Drehtag ist klar, wo es losgeht und wo es hingehen soll. Der Rest ist aber reines Improvisationsspiel vor laufender Filmkamera, ohne geschriebene Dialoge.

"So was von da": Romanverfilmung als Schauspiel-Improvisation

Das war schon in "Love Steaks" so, dann in "Tiger Girl" - und selbst jetzt, in seiner Verfilmung von Tino Hanekamps Roman "So was von da". Seinen Schauspielern verlangt er damit einerseits Einiges ab, gibt ihnen andererseits aber auch beinahe unbegrenzte Freiheit.

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Neuverfilmung von "Berlin Alexanderplatz"

In Berlin wird derweil diesen Sommer ein deutscher Literaturklassiker verfilmt: "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin. In den 80ern schon mal als Serie im deutschen Fernsehen gelaufen, damals verfilmt vom großen Rainer Werner Fassbinder, wagt sich dieses Mal Burhan Qurbani ("Wir sind jung. Wir sind stark.") an eine Kinoversion. Er verlegt die Story aus den 20ern in die heutige Zeit und in die afrikanische Community und integriert dabei aktuelle Themen wie Migration oder die Flucht übers Mittelmeer. Welket Bungué ("Joaquim") übernimmt dabei die Rolle des Francis, im Original Franz Biberkopf. Anna Wollner war am Set und berichtet. 

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Mehr neue Filme

Außerdem diese Woche neu im Kino und einen Blick wert: Denzel Washington im zweiten Teil des Hitman-Action-Reißers "The Equalizer" und Joaquin Phoenix zusammen mit Jonah Hill in Gus van Sants absurder Tragikomödie "Don't Worry - He Won't Get Far On Foot".

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