Eines ist Jim Kavanaugh definitiv nicht: geizig. Aber ein Trinkgeld von 20 Prozent oder mehr, kommt ihm dann schon ein wenig viel vor. Besonders seit er in Germany lebt.

Als Jim Kavanaugh letztens in New York war, hat er ein paar Mal ein cab genommen. Vor ihm, an der Rücklehne des Vordersitzes, befand sich ein Bildschirm mit drei große buttons: 20, 25 oder 30 Prozent Trinkgeld. Die kann man beim Bezahlen drücken. Und es gibt noch einen kleineren button, um das Trinkgeld selbst zu bestimmen.

20, 25 oder 30 Prozent Trinkgeld? - That's way too high, yo!
Jim Kavanaugh, New Yorker in Berlin

Als Jim den kleinen button drücken wollte, wurde der Taxifahrer so richtig unfreundlich: "Hurry up, I’m losing money here!" What an idiot, dachte Jim, und gab ihm noch weniger Trinkgeld als geplant.

"​Tipping in New York is getting out of hand."
Jim Kavanaugh, Ex-New Yorker in Berlin

Egal ob Kaffee-Baristas, Kosmetiker oder die Person, die dir beim Schickimiki-Frisör die Jacke aufhängt - alle wollen dein Geld! Und manchmal fragen sie sogar nach mehr, als du ihnen schon gegeben hast.

"New York City sollte sich ein Beispiel an Europa nehmen, and tip hardly anything. Dann fühle ich mich nicht wie ein Idiot, wenn ich mal wieder ein Geizhals bin."
Jim Kavanaugh, New Yorker in Berlin