Der New Yorker Jim Kavanaugh freut sich über ein klares Ja oder Nein bei der Frage, ob man sich mal treffen will. Von Erzählungen, wie viel Stress man hat und warum man absolute keine Zeit für ein Treffen hat, hat er genug.

Jim ist gerade aus seinem Urlaub in New York zurückgekommen, und eine Sache ist ihm dort sofort wieder aufgefallen: Wenn sich Leute miteinander unterhalten, versuchen sie sich immer gegenseitig zu übertrumpfen, und zwar mit ihrem hektischem Leben. Niemand hat Zeit.

"Ich habe keine Zeit."
"Ich habe einfach zu viel zu tun."
"Ich kann kaum durchatmen vor lauter Stress."
So zitiert Jim Kavanaugh seine New Yorker Bekannte

Diese Sätze hört man in 99,9 Prozent der Unterhaltungen zwischen New Yorkers. Nachdem New Yorker "Hello" sagen, erzählen sie automatisch von jeder Minute ihres vollgepackten Tages:

"I have to pick up drycleaning, then I have to go to the gym, then I have to do my laundry, then I have to go to Starbucks and get a grande latte with a double shot of espresso, go grocery shopping, and somehow meet you for dinner at 6."

Jim bin schon erschöpft, wenn er nur darüber nachdenkt. Wenn man einen Deutschen fragt, ob man zusammen Essen gehen will, sagen sie entweder "Ja" oder "Nein". So einfach kann das sein. Für einen New Yorker ist so eine simple Antwort einfach nicht kompliziert genug.