Wie viel Hongkong steckt eigentlich in Deutschland? DRadio Wissen Reporterin Julia Möckl begibt sich in Köln auf die Suche und macht spannende Entdeckungen.

Erste Anlaufstelle: klar, ein Imbiss mit dem Namen Hongkong. Den hat tatsächlich mal ein gebürtiger Hongkonger in Köln eröffnet. Aber inzwischen ist der ehemalige Besitzer in seine Heimat zurückgekehrt. Was in Hongkong gerne gegessen wird, erfährt Julia Möckl trotzdem. Kleine Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen zum Beispiel, die köstlichen Dim Sum. Aber auch Hüherfüße und Frösche sind Delikatessen. Für den deutschen Gaumen eher schwer vorstellbar.

Von wegen Hongkong

Andere Produkte made in Hongkong sind aber nur noch selten zu finden. Das liegt daran, dass auch die Firmen aus Hongkong lieber auf dem chinesischen Festland produzieren lassen, weil es günstiger ist. In Hongkong sitzt dann nur noch der Firmenchef. Also alles eher made in China.

Dafür finden sich zahlreiche Einflüsse aus Hongkong in der Filmindustrie. Die Regisseure John Woo oder Wong Kar-Wai haben mit ihren Filmen das Martial Arts Kino geprägt. Nur Bruce Lee ist eine Mogelpackung. Die Kampfkunst-Ikone ist zwar in Hongkong gestorben, geboren wurde er aber am 27.11.1940 in San Francisco. Immerhin aber war seine Mutter eine waschechte Hongkong-Chinesin.