Vom Youtube-Star zu einem der reichsten Prominenten unter 30: Das schafft Justin Bieber innerhalb von vier Jahren. In seinem neuen Album geht er ungewohnte Kollaborationen ein, aber macht das seine Musik tatsächlich interessanter?

Justin Bieber war für viele eine Hassfigur. Jahrelang. Inzwischen hat sich Bieber musikalisch gewandelt. Inzwischen arbeitet er mit Künstlern wie Skrillex und Major Lazer zusammen. Und viele ehemalige Bieber-Hasser meinen: Das kann man sich anhören. Etwa sein aktuelles Album "Purpose".

"Der Sound von Justin Bieber ist erwachsen geworden. Man kann auch mal dazu stehen, dass das einfach gut ist. Jeder sagt zwar 'Bieber ist scheiße', aber jeder hört es heimlich hinterm Sofa."
Besucher des Justin-Bieber-Konzerts in Berlin

Live auf der Bühne ist Justin Bieber aber eher nur was für kreischende Teenies. DRadio-Wissen-Reporter-in Hanna Ender war für uns beim Justin Bieber Konzert in Berlin. Ihr Fazit: Bei der Musik im Studio hat sich Bieber gemacht. Um auf der großen Bühne zu überzeugen, muss er aber noch erwachsener werden.

"Früher war das Teenie-Musik, auf die 13-, 14-Jährige abgefahren sind. Aber mittlerweile wird die Musik auch in Clubs gespielt, ist tanzbar und der Sound geht ins Ohr."
Besucher des Justin-Bieber-Konzerts in Berlin