Wir haben UNO jahrelang falsch gespielt. Eine Amerikanerin hat jetzt die Regeln durchgelesen und weiß, wann man die Vier-Ziehen-Karte legen darf.

"So it’s taken me 35 years on this earth to realize that I’ve been playing UNO wrong since I was a kid
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Dass wir auf diese Weise an eurem Weltbild rütteln würden, hätten wir auch nicht gedacht, aber es muss sein, denn vermutlich geht es euch genauso wie den meisten Menschen dieser Welt, die UNO immer falsch gespielt haben. Glücklicherweise hat uns LaToya McCaskill Stallings auf Facebook aufgeklärt, WANN die Vier-Ziehen-Karte wirklich gelegt werden darf.

"Diese Karte darf man laut Regeln nur spielen, wenn man die Farbe nicht bedienen kann."
Timo Nicolas, Deutschlandfunk Nova über die korrekten UNO-Regeln

Leider verliert diese Karte mit den wahren Regeln ein gehöriges Maß ihrer Macht, denn sie ist gar nicht DER Joker, für den wir sie immer hielten. Nein. Die Vier-Ziehen-Karte dürfen wir tatsächlich nur ausspielen, wenn wir die Farbe, die liegt, nicht auf der Hand haben. Und das ändert alles. 

Wir müssen uns in die Karten gucken lassen

Viel schlimmer noch. Wenn wir die Vier-Ziehen-Karte spielen, wenn beispielsweise rot liegt und unser Gegenspieler uns nicht traut, kann er einfordern, dass wir ihm unsere Karten zeigen. Das komplette Blatt. Wenn wir dann noch eine rote Karte haben (also betrogen haben), müssen WIR vier Karten ziehen. Wenn nicht, muss unser Gegenspieler sechs Karten ziehen. In beiden Fällen kennt er unser Blatt.  

Regelchaos auch bei anderen Gesellschaftsspielen

Bei unseren Recherchen sind uns noch weitere Spielregeln begegnet, die oft missachtet werden oder von denen viele nichts wissen. Bei Monopoly wird auch oft falsch gespielt. Wenn wir nämlich auf eine Straße kommen, die wir nicht kaufen können, weil wir keine Kohle haben, dann geht das Spiel nicht einfach weiter. Dann wird die Straße versteigert. Wenn wir uns künftig an diese Regel halten, könnte es aber dazu führen, dass Monopoly ein bisschen kurzweiliger wird. 

Wurfzwang bei Mensch ärgere Dich nicht

Und etwas härter dürfte es vielleicht auch bald beim Mensch ärgere Dich nicht zugehen, wenn ihr euch nämlich an den Wurfzwang haltet.

"Wenn ich jemanden schlagen kann, muss ich das auch tun."
Timo Nicolas, Deutschlandfunk Nova über die korrekten Mensch-ärgere-Dich-nicht-Regeln
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Bleibt die Frage, wie gut die Stimmung dann noch ist, wenn sich alle an diese Regel halten. Denn wenn unserer Gegenspieler von uns rausgeworfen werden kann, müssen wir das auch tun. Wir dürfen ihn nicht verschonen. Tun wir es doch, dürfen die anderen unsere Figur wieder zurück ins Haus stellen.