Eigentlich ist es eine Traumvorstellung, mit dem besten Kumpel oder der liebsten Freundin in den Urlaub zu reisen. Das kann aber auch wegen unterschiedlichen Vorstellungen und Bedürfnissen ziemlich schiefgehen. In der Ab 21 besprechen wir, wie ein gemeinsamer Urlaub ohne Streitigkeiten verläuft.

Sommer, Sonne, Freiheit – Mathis verreist nach dem Abi mit neun anderen Freundinnen und Freunden nach Spanien. Einen Plan gibt es nicht so wirklich, das macht der Clique aber gar nichts aus. Trotz Chaos-Urlaub inklusive dreckigen Klamottenhaufen und einer Beinahe-Verhaftung wollen sie wieder zusammen verreisen.

Gemeinsam verreisen: lieber chaotisch und spontan oder durchgeplant?

Toya und Gelavije sind Arbeitskolleginnen und mit fast ihrem ganzen Team für einen ganzen Monat nach Indonesien verreist. Eine Woche haben sie gearbeitet, den Großteil aber gemeinsam Urlaub gemacht. Damit das nicht schiefgeht und alle ihre Wünsche äußern können, hat das Team sich vorher mehrmals in Meetings gesetzt und schon Monate im Voraus geplant.

"Obwohl wir uns super gut kennen, habe ich jeden einzelnen nochmal auf einer ganz anderen Ebene kennengelernt."
Toya

Soziologin Leoni Linek meint: Das Problem am Urlaub mit Freunden kann sein, dass wir den Alltag, der auch aus der Freundschaft besteht, in den Urlaub mitnehmen. Wir müssen dann klären, wo wir was essen, was wir gemeinsam oder alleine unternehmen wollen, wer was bezahlt. Da ergeben sich viele neue Frage, die plötzlich im Urlaub beantwortet werden müssen.

Urlaubs-Fakten

Podcast zur Sendung
  • Ab 21
  • Moderatorin:  Shalin Rogall
  • Gesprächspartner:  Mathis, hat nach dem Abi mit Freund*innen Urlaub gemacht - völlig ungeplant
  • Gesprächspartnerinnen:  Toya und Gelavije, Redaktuerinnen bei Datteltäter
  • Gesprächspartnerin:  Leoni Linek, promovierende Soziologin an der Humboldt Universität Berlin