Ausstecher? Fehlanzeige. Ups, der Puderzucker ist auch alle! Macht alles nichts, wir haben ein paar Tipps, wie ihr auf die letzte Minute noch leckere Kekse backen könnt, auch wenn ihr nicht alles Notwendige vorrätig habt.

Kekse und Plätzchen mit ein wenig weihnachtlicher Deko kann man immer gut verschenken. Vor allem, wenn man noch unerwartet eine Kleinigkeit braucht. Kurzfristig seid ihr noch zu einem vorweihnachtlichen Brunch eingeladen worden und wollt am liebsten allen, die kommen, eine kleine Aufmerksamkeit schenken. Das lässt sich hinkriegen.

Liebevoll verzierte Plätzchen in einem schönen Einmachglas eignen sich dafür perfekt. Und mit einem kleinen Tannenzweig, einem roten oder grünen Schleifchen und einer glänzenden Mini-Christbaumkugel sieht die süße Überraschung sofort weihnachtlich aus.

Keine Ausstecher zur Hand – kein Problem

Rentier, Schneemann, Tannenbaum und Schlittschuh – Ausstecher gibt es in unendlich vielen Formen und das Ergebnis ist hübsch anzusehen. Falls ihr keine Ausstecher zur Hand habt, macht das nichts. Denn runde Formen könnt ihr mit einem Wasserglas ausstechen, Herzen mit dem Pizzacutter formen oder euch für Kronkorken entscheiden, wenn ihr wollt, dass eure Kekse einen geriffelten Rand bekommen.

Wenn keine Kuvertüre im Haus ist

Wer nur eine Tafel Schokolade zu Hause hat, aber keine Kuvertüre, der kann sich seinen Schokoüberzug einfach selbst herstellen. Wenn ihr 200 Gramm Schokolade mit 50 Gramm Butter – oder alternativ mit 100 Milliliter Sahne – im Wasserbad erhitzt, habt ihr das Problem schnell und einfach gelöst: Fertig ist die selbst gemachte Kuvertüre.

Zuckerguss statt Schokoüberzug

Alternativ könnt ihr die Plätzchen mit Zuckerguss verzieren, indem ihr etwas Wasser mit Zucker mischt und die Kekse dann damit bestreicht. Auf eine Packung Puderzucker (250 Gramm) kommen drei bis vier Esslöffel Wasser. Wenn ihr wollt, dass euer Zuckerguss noch etwas flüssiger ist, dann könnt ihr mehr Wasser hinzufügen. Einfach so lange rühren, bis die Konsistenz stimmt. Wer keinen Puderzucker hat, kann diesen selbst herstellen, indem er raffinierten Zucker mörsert oder im Mixer zerkleinert.

Tipp für Backfreudige

Wer Lust auf etwas Variation hat: Ihr könnt verschiedene Teigmischungen herstellen. Dafür teilt ihr den Grundteig in mehrere Teile und gebt dann jeweils Kakao, gehackte Nüsse, etwas Honig oder eine Zimt-Zucker-Mischung dazu. Dann kneten, ausrollen, ausstechen und backen.

Den Gefrierbeutel zum Spritzbeutel umfunktionieren

Den Teig für Spritzgebäck gibt man – der Name sagt es schon – in einen Spritzbeutel, bevor man den Teig auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech spritzt. Wenn ihr keinen Spritzbeutel habt, nehmt ihr dafür einfach einen Gefrierbeutel. Je nachdem, wie ihr die Ecke des Beutels anschneidet, habt ihr ein wenig Einfluss darauf, welche Form der ausgespritzte Teig annimmt. Viel Spaß beim Ausprobieren.

  • Moderation: Christian Schmidt
  • Gesprächspartnerin: Büşra Taşdemir, Deutschlandfunk Nova