Miranda July ist Filmemacherin, Künstlerin und Autorin. Wenn ihr erster Roman "Der erste fiese Typ" nicht seltsam wäre, wäre er wohl Provokation.

Cheryl lebt allein. In einem Haus. Mit einem Garten. Und in diesem Garten arbeitet manchmal ein Mann namens Rick. Den hat Cheryl mit dem Haus mitgekauft. Rick ist vermutlich obdachlos und lebt in einem Verschlag aus Pappe. Cheryl versucht, ihm aus dem Weg zu gehen. Manchmal schläft sie im Auto, wenn er da ist. Rick hat nämlich einen Hausschlüssel.

"'Der erste fiese Typ ist der erste Roman der Künstlerin Miranda July. Wäre es ein langweiliges, so ganz und gar nicht seltsames Buch, wäre es nicht von Miranda July. Und wenn doch, dann allein aus Protest. Oder als Provokation."
Lydia Herms

Cheryl Glickman ist Mitte Vierzig. Sie besitzt nur, was sie wirklich benötigt und bündelt ihre Energie. Beruflich geht es bei ihr um Selbstverteidigung zu Fitnesszwecken. Schon lange liebt sie den 20 Jahre älteren Philipp. Der wiederum steht auf eine 16-jährige und meint schon seit Jahrtausenden mit ihr zusammen zu sein.

Als Clee, die 20-jährige Tochter von Cheryls Chef, bei ihr einzieht, kommt es zu Kämpfen und Selbstverteidigungschoreografien. Doch Clee wird schwanger und Cheryl übernimmt die Rolle ihres Lebens: Sie wird Mutter.

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