Diese Woche kommt der zweite Teil vom "Planet der Affen"-Remake in die Kinos. Wir gucken mit den Ohren in den Film und sprechen mit einem Experten: Tobias Deschner vom Max Planck Institut für evolutionäre Anthropologie und Menschenaffen-Experte. Welche im Film gezeigten Fähigkeiten der Affen wären wirklich denkbar?

2012 startete die jüngste Neuauflage des Filmklassikers "Der Planet der Affen", der uns zeigen wollte, wie alles damit anfing, dass die Affen die Herrschaft über unseren Planeten übernehmen. Im zweiten Teil sehen wir genau das: fast durch einen Virus ausgerottete Menschen und Affen, die weit verbreitet auf dem Planeten leben und langsam ihre eigene Gesellschaft errichten. Optisch ist das alles ziemlich überzeugend, täuschend echt nahezu.

Planet der Affen im Science-Check

Wir sprechen mit Tobias Deschner vom Max Planck Institut für evolutionäre Anthropologie. Der Menschenaffen-Experten hat schon Disney bei deren Doku "Schimpansen" beraten und kann nach seiner langjährigen Erfahrung mit den Tieren in freier Wildbahn einschätzen, was wir da im Kino sehen: Absolute, reine Fiktion oder doch ein Fünkchen mögliche Evolutionszukunft? Finden wir es heraus.

"Gott verhüte": Dass vom Balkan immer wieder Komödien kommen, die einen umhauen, ist nichts Neues, es handelt sich Humor technisch hier schließlich um die Briten Osteuropas. Das ist auch hier in nicht anders, in einem Film, in dem ein Dorfpfarrer auf höchst (!) unkonventionelle Weise versucht, die Geburtenrate zu steigern. Wer es gerne derb, grenz- und schwarz-humorig hat, guckt sich den Film an.

"Kofelgschroa: Frei. Sein. Wollen". Was man heute eher selten in der Musikbranche zu sehen bekommt, ist eine Band die sich treu bleibt, egal was das für sie bedeutet. Oft versuchen windige Managements, Plattenfirmen oder sonstige Medienfuzzis mit einer vielversprechenden Band das schnelle Geld zu machen. Und wenn die Band dann nach ein, zwei Jahren verbrannt ist: egal. Anders bei "Kofelgroa" aus Oberammergau in Bayern: Sechs Jahre lang hat Regisseurin Barbara Weber die vier Jungs begleitet, die eins viel mehr als Erfolg wollten: Ihre Musik machen, egal wem das gefällt oder nicht.

Was sonst so flimmert und rauscht

Im Fernsehen empfiehlt Tom den Samstag Abend bei Arte. 21:40 Uhr: "Welcome to the 90ies", eine Doku über Grunge, Brit-Pop und Nu Metal. Im Anschluss um 22:35 Uhr: "Die Mode der 90er: Grunge" und danach, um 22.45 Uhr die Doku-Reihe "Too Youg To Die", dieses Mal über den viel zu jung verstorbenen Schauspieler River Phoenix (1970-1993).