Mit Geld lässt sich im Knast nicht viel anfangen, dagegen sind knappe Waren goldwert. Wie zum Beispiel Essen in US-Gefängnissen.

Weil die US-Bundesstaaten weniger für Gefängnisse ausgeben, die Anzahl der Insassen aber steigt, müssen die Anstalten Geld sparen. Indem sie die Kosten für die Ernährung der Häftlinge drücken. In vielen Gefängnisse sie das Mittagessen gestrichen und die Insassen bekommen an manchen Tagen nur 1700 Kalorien pro Person.

Ramen sind japanische Nudeln, die meist als Instantnudelsuppe angeboten werden. Luftdicht verschlossen lassen sich die kleinen Packungen bequem in der Zelle lagern. Sie sind billig, kalorienreich und lassen sich leicht mit heißem Wasser zubereiten.

Her mit Ramen!

Die Nachfrage nach Ramen ist in den US-Gefängnissen derart gestiegen, dass sie längst Zigaretten als Währung abgelöst haben. Das belegt die Studie von Michael Gibson-Light von der University of Arizona.

Mehr über die Gefängnisbedingungen in den USA: