Manchmal ziehen uns Stress und Krisen so weit runter, dass wir denken: Es geht nicht mehr. Wie wir mit Achtsamkeit und Hoffnung wieder stark werden, erklären Diane Hielscher und Main Huong Nguyen.

Manchmal denkt man, es geht nicht mehr. Wenn wir müde sind, gestresst, schlecht schlafen, zu viel arbeiten, traurig sind oder Angst haben, wenn wir einen Menschen verlieren oder krank oder in einer Existenzkrise sind oder wenn die Pandemie einfach nicht aufhören will! Manchmal haben wir die Hoffnung verloren.

Aber Hoffnung ist wahnsinnig wichtig für uns, für unser Wohlbefinden und für alles, was wir jeden Tag tun. Hoffnung ist: an eine bessere Zukunft zu glauben.

Alte Denkmuster blockieren Hoffnung

Hoffnung bringt uns dazu, unsere Ziele zu erreichen, Hoffnung motiviert uns und macht uns stark. Lauter Gründe, einmal über Hoffnung zu sprechen – damit wir achtsam mit ihr umgehen. Genau das machen Psychologin Main Huong Nguyen und Diane Hielscher diese Woche in Achtsam.

"Es ist wichtig zu beobachten, welche Denkmuster einwirken. Hoffnungslose Menschen halten die Wahrscheinlichkeit, dass sie etwas erreichen, für sehr gering, weil sie vielleicht in der Vergangenheit Misserfolge hatten. Sie haben dann die Einstellung: Das wird ja eh nichts, das muss ich gar nicht erst versuchen."
Main Huong Nguyen, Psychologin

Achtsamkeit und Hoffnung sind hier wieder keine abstrakten philosophischen Begriffe für Diane und Main Huong, sondern es geht darum, welche Rolle die Hoffnung ganz konkret in unserem Alltag spielt und wie sie unser tagtägliches Verhalten beeinflussen kann.

"Aus unseren Hoffnungen können im nächsten Schritt Ziele werden. Denn eine Sache ist es ja zu hoffen, seinen Bachelor zu schaffen oder einen Ausbildungsplatz zu bekommen, eine andere Sache ist es, selbst etwas dafür zu tun – Stichwort: Selbstwirksamkeit."
Diane Hielscher, Moderatorin bei Deutschlandfunk Nova

Wie wir achtsam unsere eigenen Hoffnungen wecken und nähren können, besprechen Main Huong und Diane in dieser Woche. Sie haben wieder Übungen, Inspirationen und Fragen für euch. Unter anderem die "Wunderfrage".