Laura reist gern und viel. Sie kann ihre Leidenschaft praktischerweise mit ihrem Beruf verbinden. In aller Welt trifft sie sich mit Fotografen, um gemeinsam kreativ zu sein. Manche sind inzwischen zu Freunden geworden.

Laura Zalenga war erst kürzlich in Belgien, wo sie sich zusammen mit 30 anderen Leuten ein Haus gemietet hat. Sie haben den ganzen Tag fotografiert, auch abends haben sie Zeit miteinander verbracht. Die Fotografin Laura sagt: Arbeit und Freizeit waren nicht mehr getrennt. Es vermischt sich, und eigentlich kann man sagen: Das ist Spaß und Spaß.

Laura hat Architektur studiert, aber bald festgestellt, dass ihre Leidenschaft das Fotografieren ist und dass sie damit auch Geld verdienen kann. Für die Arbeit ist sie viel unterwegs, aber vor allem auch für ihre eigenen Projekte, die sie erst mal ohne kommerziellen Hintergrund macht. Für diese Reisen spielt ein Netzwerk eine große Rolle, das sie über Foto-Communities und Facebook aufgebaut hat - und das sie inzwischen in die Lage versetzt, recht unkompliziert in viele Länder der Welt zu reisen, um dort mit Freunden Zeit zu verbringen und zu arbeiten.

So war sie zum Beispiel in der Toskana, wo sie von Locals herumgeführt wurde, zweimal über ihre Fotografie-Kontakte an der Westküste der USA. Letztes Jahr war sie zum ersten Mal auf einem Treffen in Amerika, hat danach eine Rundreise im Auto gemacht. In diesem Jahr hat sie einen Freund besucht, den sie in den USA kennengelernt hat. Sie haben dabei die ganze Zeit bei Leuten gewohnt, die sie über das Fotografieren kennen.

Laura sagt, sie ist viel unterwegs und trifft gerne Menschen. Sie legt aber Wert darauf, dass sie nicht ständig "von einer Stadt in die nächste jettet". Sie sagt: Lieber Zelt als Suite.