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Dreh- und Angelpunkt in dem Roman "Der Store" von Rob Hart ist ein Onlinehandelskonzern namens Cloud. Zinnia, die Protagonistin, hat den Auftrag hinter die Machenschaften von Cloud zu kommen und schlägt sich undercover mit einer Unmenge an Paketen herum.

Cloud ist Marktführer im Onlinehandel – Parallelen zu real existierenden Konzernen sind rein zufällig. Oder vielleicht auch nicht. Der Onlinekonzern ist wie eine Riesenkrake und schluckt Unternehmen, Erfindungen, bezahlt Politiker, manipuliert und steuert mit smarter Technik und aggressiver Werbung. Alle kaufen bei Cloud ein, weil es bequem ist. Und weil viele Produkte in anderen Geschäften nicht mehr erhältlich sind.

"Cloud ist aber auch Diktatur. Trotzdem wollen immer mehr Menschen für das Unternehmen arbeiten."
Lydia Herms, Deutschlandfunk-Nova-Rezensentin

Cloud ist auch ein Riesenarbeitgeber, bei dem viele arbeiten wollen, denn er bietet bezahlbaren Wohnraum, Krankenversicherung und Betriebsrente. Dafür hat er seine Mitarbeitenden im Griff mit dem sogenannten CloudBand, einer Art Smartwatch, die jede Bewegung überwacht.

Fünf Sterne für gute Leistung

Für die Arbeitsleistung werden die Mitarbeitenden mit einem Fünf-Sterne-System bewertet – fünf sind unerreichbar, vier okay, drei sind mies und mit zwei Sternen kann man die Koffer packen. Mit einem Stern wird man gelöscht.

Machenschaften von Cloud auffliegen lassen

In diese Maschinerie hat sich Zinnia begeben, um geheime Dokumente zu finden. Als normale Mitarbeiterin muss sie in sechs Monaten hinter die Geheimnisse des Konzerns kommen und CloudBand austricksen. Wer ihr Auftraggeber ist, weiß Zinnia nicht. Ob sie es schaffen wird? Lest selbst!

"Der Store" (OT: "The Warehouse") von Rob Hart, aus dem amerikanischen Englisch ins Deutsche übersetzt von Bernhard Kleinschmidt, im Heyne Verlag am 2. September 2019 erschienen, 592 Seiten, gebundene Ausgabe (Hardcover): 22 Euro, E-Book: 12,99 Euro.