Acht Mädchen machen sich auf in ein Feriencamp für wilde Mädchen. Doch die Betreuerin scheint verrückt, die Bungalows sind unbewohnbar und der Geruch des Todes liegt in der Luft. Sie ziehen kurzerhand in den Wald, ganz auf sich gestellt, aber doch nicht alleine... "Mädchenmeute" ist das perfekte Buch für den Moment, in dem man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.

Zu acht fahren sie für zwei Wochen in ein so genanntes Ferien-Fun-Survival-Camp. Für diese Mädchen klingt das ööööde, aber bei der Oma im Dorf wären die Ferien bestimmt auch nicht spannender. Die Entscheidung fällt also nicht schwer. Im Bus auf dem Weg zum Camp sind sie noch zu acht, dazu noch zwei Erwachsene. Und schon die erste Nacht im Survival-Camp hält, was sie verspricht: Die Betreuerin ist am nächsten morgen weg und eins der Mädchen auch. Die Bungalows sind unbewohnbar und irgendwie riecht es überall nach totem Tier...

Im Wald liegt die Freiheit

Also wandern sie los: Schwer bepackt mit ihren Rucksäcken – und mit der Hoffnung, bald auf eine Straße zu stoßen. Und Menschen. Doch je länger sie unterwegs sind, desto wohler fühlen sie sich. Das muss die Freiheit sein, nach der sie sich gesehnt hatten. Keine Erwachsenen in der Nähe, alle Entscheidungen kann man einfach selbst treffen. Beim Wandern lernen sich die sieben Mädchen allmählich besser kennen. Da die Eltern sie nicht vermissen werden, entschließen sie sich, die nächsten zwei Wochen alleine im Wald zu verbringen. Aber ganz so alleine wie sie gedacht hatten, sind sie dann doch nicht...

Kirsten Fuchs liest "Wo ist denn die Mama"