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Andrea will ankommen. In ihrem Leben. Sie beobachtet, wie ihren Freundinnen das gelingt, die vom Heiraten sprechen, oder ihrer Nachbarin, die immer genug Geld hat. In "Nicht mein Ding" von Jami Attenberg ist die Protagonistin Andrea auf der Suche danach, was sie im Leben will. Je älter sie wird, weiß sie zumindest, was sie nicht will.

Mit fast vierzig, alleinstehend, hat Andrea lange Zeit geglaubt, sie wüsste genau, was sie will. Nämlich:

  1. erwachsen werden.
  2. Künstlerin sein.

Außerdem geliebt werden und vielleicht Heiraten.

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Aber: Das Kunststudium war schrecklich. Statt zu malen, was sie kann, hat sie sich mehr um die egozentrische Dozentin gekümmert. Mit viel Wein und Gras hat sie sich betäubt. Heute hat sie einen Job und auch den erträgt sie nur mit viel Wein.

Lernen Sie-selber-sein

Geld fehlt immer. Andere haben immer genug davon. Wie ihre Nachbarin, die in teuren Klamotten herumläuft. Sie wäre gerne wie sie und kauft sich ähnlich teure Schuhe.

Schon in ihrer Kindheit war Geld immer knapp. Der Vater war ein heroinabhängiger Jazz-Musiker, der starb, als Andrea 15 war. Ihre Mutter hatte danach ständig irgendwelche Beziehungen. Alleine klar gekommen ist sie nie.

Das musste sich Andrea selbst beibringen, dass Alleine-klar-kommen. Ohne dass sie auf Partys Männer abschleppt, nur um sich begehrt zu fühlen, interpretiert Lydia Herms, Deutschlandfunk-Nova-Rezensentin, Jami Attenbergs Protagonistin.

"Und je älter Andrea wird, desto weniger weiß sie zwar, was sie vom Leben will, desto mehr weiß sie aber, was sie definitiv nicht will."
Lydia Herms, Deutschlandfunk-Nova-Rezensentin

"Nicht mein Ding" ist der sechste Roman der US-Amerikanerin Jami Attenberg, aus dem Englischen übersetzt von Barbara Christ, erschienen bei Schöffling & Co., 223 Seiten.

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