Paul Auster zeigt in seinem Roman "Unsichtbar" erneut, was ihn auszeichnet: Er entwirft ein kleines Universum aus einer rätselhaften und spannungsgeladenen Dreiecksbeziehung.

Es ist eine langweilige Party, auf die sich Adam hat mitschleppen lassen. Weder kann er sich daran erinnern, von wem, noch, wohin genau, und auch nicht daran, warum. Eigentlich meidet Adam größere Menschenansammlungen, ist abgestoßen vom Lärm der schwatzenden Menge, und viel zu schüchtern.

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Born erfährt, dass Adam Dichter werden möchte. Und Adam erfährt, dass Born eine Gastprofessur in New York innehält, in zwei Monaten aber nach Paris zurückkehren wird. Als ihn Adam nach dem Thema seiner Vorlesungen fragt, antwortet Born: Katastrophen.

"Unsichtbar" ist der alles- und gleichzeitig nichtssagende Titel des Romans von Paul Auster, in dem ein gewisser Adam Walker wahnsinnig wird. Dem Anschein nach handelt es sich bei der Geschichte um Adams eigene Erinnerungen, vierzig Jahre später verfasst in drei Teilen, und verschickt an einen alten Studienfreund.

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