Schon lange macht Bela B., der Schlagzeuger der "besten Band der Welt", immer wieder Abstecher ins Filmgeschäft. Aktuell ist er in der Serien-Adaption des Fritz-Lang-Klassikers "M - eine Stadt sucht einen Mörder" zu sehen. Darüber sprechen wir mit ihm und den Machern des Films. Außerdem: Regisseur Berry Jenkins über seinen neuen Film "Beale Street". 

Eigentlich ist Bela B. Felsenheimer Schlagzeuger, Sänger und Songwriter der Band "Die Ärzte" – aber so eine richtige Vollbeschäftigung ist das nie für ihn gewesen. Dadurch ergeben sich seit Jahren schon längere Off-Zeiten, die Bela gerne für Solo-Projekte und Ausflüge ins Filmgeschäft nutzt. Schaut man auf seine Filmografie, findet man dort mittlerweile über 50 Einträge, von "Nebentätigkeit" kann also keine Rede sein. Aktuell ist er zu sehen in "M - eine Stadt sucht einen Mörder", der Serienadaption des Krimiklassikers von Fritz Lang aus dem Jahr 1931.

Komplett neu aufgelegt, modern inszeniert und von Berlin nach Wien verlegt, sucht auch hier wieder eine ganze Stadt nach dem Mörder eines kleinen Mädchens. Kein Remake – wie alle Beteiligten versichern. Das hätte sich bei dieser Filmlegende niemand getraut. Die Serie sei allenfalls eine Adaption. Und bei dieser Adaption spielt Bela B. mit. Er ist heute unser Gast, genau wie Martin Gschlacht (Kamera), Hannes Salat (Setdesign) und Christoph Brunner (Editing), mit denen wir über "M" sprechen werden. 

Regisseur Berry Jenkins über seine Film "Beale Street"

Aus "If Beale Street Could Talk" im Original ist für den deutschen Kinostart nur der Kurztitel "Beale Street" übrig geblieben, an der Qualität dieses Harlem-Dramas von Regisseur Berry Jenkins ändert es nichts. Der hatte schon mit "Moonlight" unter Beweis gestellt, mit welcher Präzision und welchem Tiefgang er seine Geschichten erzählt. Für den neuen Film wurde gerade erst Nebendarstellerin Regina King mit dem Oscar ausgezeichnet. Anna Wollner hat Berry  Jenkins für uns getroffen. 

Eine Coming-of-Skate Story: "Mid90s" von Jonah Hill

Erst Toronto, dann Berlinale: Jonah Hill hat sein Langfilm Regiedebüt gleich mehrfach auf die großen A-Festivals gebracht. in "Mid90s" geht es um den 13-jährigen Außenseiter Steve, der sich einer Gruppe von Skatern anschließt und sich dadurch zum ersten mal im Leben akzeptiert fühlt. Eine Coming-of-Skate Story in den 90ern, extrem authentisch und mit vielen unbekannten, jungen Gesichtern gefilmt. Ein bisschen wie ein männliches Gegenstück zu "Lady Bird".