Julia hat die Chance, das Haus ihres Schwiegervaters zu kaufen. Das Angebot ist verlockend. Aber Julia hat Bedenken ins Elternhaus ihres Partners zu ziehen. Denn der ist schließlich in dem Haus aufgewachsen - Julia dagegen ist mit dem Haus überhaupt nicht vertraut.

Für Julia und ihren Mann ist klar: ja, wir wollen ein Haus kaufen. Lange haben sie gesucht, was Richtiges war allerdings nicht dabei. Denn die Neubau-Objekte sprengen die preislichen Vorstellungen des Paares. Dann hat Julias Schwiegervater den beiden angeboten: kauft doch einfach mein Haus, ich zieh zu meiner neuen Frau.

Entscheidung nach der Probenacht

Ein Gedanke, mit dem sich Julia nicht direkt anfreunden kann. Deshalb gibt es erst mal eine Probenacht im Haus des Schwiegervaters inklusive Spaziergang zur Erkundung der Nachbarschaft. Außerdem überlegen Julia und ihr Mann, wie sie das Haus umgestalten können, damit es eben nicht mehr nur das Haus des Schwiegervaters ist. Am Ende hatte Julia gar keine andere Wahl als ja zu sagen.

"Der kam uns im Preis natürlich entgegen. Ich konnte dann wirklich keinen Grund mehr finden zu sagen: ich mach das nicht mehr, weil ich dann wirklich blöd gewesen wäre."
Julia hat Ja gesagt - zum Haus des Schwiegervaters

Natürlich fühlt sich Julias Schwiegervaters auch nach dem Verkauf noch mit seinem Haus verbunden. Er hilft gerne im Garten und besucht das Paar. Aber: er ist Gast und klingelt, wenn er vorbei kommt, obwohl er einen Schlüssel hat. Julia findet das super. Und nach zwei Jahren hat sie inzwischen längst das Gefühl: Ja, das ist jetzt mein Haus.