Neger. Das "böse N-Wort" sagt Marius Jung immer wieder. Und er darf das - denn der farbige Comedian macht sich über Rassismus ebenso lustig wie über politisch-korrekte Sprache. Sein neues Buch heißt "Singen können die alle! Handbuch für Negerfreunde" - bei Endlich Samstag gibt Marius Jung Antworten auf die Fragen der vergangenen Woche.

Anfang der Woche sind alte Videos aufgetaucht, auf ihnen erzählt Teenie-Idol Justin Bieber politisch inkorrekte Witze, es geht irgendwie um Schwarze und Weiße und Kettensägen. So richtig gut sind die Witze vom Bieber nicht. Marius Jung kann das schon besser.

Frage: "Warum haben Schwarze Angst vor Kettensägen?"
Antwort: "Ohne Arme kann man schlecht Baumwolle pflücken."

Bei seinen Shows, erzählt Comedian Marius Jung, merken die Leute irgendwann, "dass politisch korrekte Witze unglaublich unwitzig sind." Und, dass ein Witz erst witzig wird, wenn er fies ist. "Zwischendurch lachen die Leute auch nicht, weil sie nicht wissen, ob sie lachen dürfen."

"Ich finde es immer so toll, dass man einen Geheimdienst dafür anklagt, dass er Spionage betreibt. Das ist so, wie den Gärtner dafür anschnauzen, dass er den Rasen mäht. Twitter und Facebook sind öffentlich - das ist so als würde ich etwas auf eine Hauswand schreiben und sagen: 'Der hat das gelesen, ist ja ne Frechheit, das ist meine Intimsphäre'."
"Bei Donald Duck ist immer so lustig, dass er unten rum nackt rumrennt und wenn er schwimmen geht, dann zieht er sich was an."
Frage: "Warum spielt Philipp Lahm nicht auf der linken Position?
Antwort: "Klar, weil er bei den Hells Angels ist. Der braucht sicher 'ne Leiter, um auf den Chopper zu kommen."