Maxim Nitsche und sein Bruder haben die App Math 42 erfunden. Damit kann man jede Matheaufgabe lösen - und praktischerweise wird auf der Lösungsweg noch erklärt.

Auf der einen Seite gibt es die Matheleuchten, auf der anderen die Mathenieten. Praktischerweise können die Leuchten den Nieten Nachhilfe geben. So hat das auch Maxim Nitsche gemacht, als er 15 Jahre alt war. Und irgendwann hat er sich gedacht: Davon könnten doch mehr Menschen profitieren. Also hat er gemeinsam mit seinem Bruder die Mathe-App Math 42 ins Leben gerufen.

Die Matheliebhaber

Die Nitsches haben Mathe im Blut: Vater, Großvater - alle sind Mathematiker. Maxims Vater hat einen Schachcomputer entwickelt. Als seine Söhne ihn um seine Hilfe gebeten hat, hat der Vater erstmal gesagt: Schreibt mir mal einen Businessplan. Nach und nach ist dann Math 42 entstanden. Die App ist kostenlos. Und sie liefert nicht einfach nur Ergebnisse. Es geht darum, Mathe zu verstehen, sagt Maxim Nitsche.

"Es war unsere größte Befürchtung, dass wir eine Cheater-App machen."
Maxim Nitsche will, dass Schüler mit Math 42 Mathe wirklich verstehen

Die Basisversion von Math 42 ist kostenlos. Einige Features, zum Beispiel für Studenten, kosten allerdings Geld. Maxim Nitsche hat weiterhin Spaß an Mathe. Kein Wunder: Er hat schon als Kind mit seinem Bruder darum gebuhlt, wer Denksportaufgaben schneller löst. Für alle Mathehasser hat er einen Buchtipp: Der Zahlenteufel von Hans Magnus Enzensberger.