Es wird ein Rekordkampf: Boxlegende Floyd Mayweather Jr. trifft auf MMA-Superstar Conor McGregor. Über 500 Millionen Dollar stecken angeblich in der Begegnung. Dabei ist der Kampf sportlich eher uninteressant.

Es ist ein ungleicher Kampf, aber ein riesen Spektakel: Floyd "The Money" Mayweather Jr., der beste Boxer seiner Generation, kämpft gegen den Iren Conor "The Notorious" McGregor. Der ist Star der Mixed-Martial-Arts. Die beiden steinreichen Großmäuler treffen am Wochenende (27.08., vorraussichtlich 6 Uhr deutscher Zeit) in Las Vegas aufeinander und boxen. Dabei dürfte Mayweather als erfahrener Boxer deutlich im Vorteil sein.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.

Der Amerikaner kehrt für den Kampf extra aus dem Ruhestand zurück. Es treten also nicht nur zwei Kämpfer, sondern auch zwei verschiedene Sportarten gegeneinander an. Und warum? Weil es viel Geld zu verdienen gibt, sagt Marina Schweizer aus unserer Sportredaktion.

"Der Kampf wurde vorher schon als 'Kirmesboxen' beschrieben. Sportlich hat das keinen Wert."
Marina Schweizer, Deutschlandfunk Nova-Sportredaktion

Die Kassen werden auf jeden Fall klingeln. Allein mit den Hallentickets verdienen die Veranstalter rund 70 Millionen Dollar. Fans in Amerika, die die Übertragung zu Hause sehen wollen, müssen dafür immerhin fast 100 Dollar an einen Pay-TV-Sender abdrücken.

Unerfahren, aber siegessicher

Natürlich sind im Bereich Mixed-Martial-Arts Schläge mit den Fäusten eine wichtige Kampftechnik. Ob aus McGregor nach kurzer Vorbereitungszeit aber ein echter Boxer geworden ist, bleibt unwahrscheinlich. Trotzdem zeigt sich der 29-Jährige siegessicher. Er prahlt bei Instagram, dass er den Schädel seines Rivalen zu seiner Sammlung von Gegnerschädeln hinzufügen werde.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.