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Der Mauerfall vor 25 Jahren war erst der Anfang: Für Journalisten in der DDR bedeutete die Wende ein kompletter Systemwechsel. Medienjournalist Jörg Wagner erzählt seine persönliche Geschichte ab 20 Uhr bei Was mit Medien.

Höhepunkt des Mauerfall-Jubiläums war der Aufstieg der Lichtergrenze am vergangenen Sonntag in Berlin. Heliumballone stiegen entlang der ehemaligen Berliner-Grenze in den Himmel, um Freiheit zu symbolisieren. Viele haben sich an ihre Geschichten erinnert, wie sie den 09. November 1989 erlebt haben.

In den letzten Tagen haben wir viele Berichte über den Mauferfall gesehen und noch einmal erleben können, wie damals die Medien berichtet haben. Doch wie haben die Journalisten selbst die Wende geschafft? Die Tage, Wochen und Monate nach dem Mauerfall waren fast spannender als der Mauerfall selbst.

Journalist in einer Parteiendiktatur

Wer es gelernt hat, als Journalist in einer Parteiendiktatur zu arbeiten und zu berichten, musste sich jetzt an das Mediensystem der BRD gewöhnen. Wie hat das geklappt? Medienjournalist Jörg Wagner ist zu Gast und erzählt seine persönliche Geschichte vom Systemwechsel. "Die eigentliche Wende war für mich am 18. Oktober als Honecker zurücktrat", so der ehemalige DDR-Journalist. "Dann konnten wir Medien auf einmal ganz frei berichten." Doch das blieb nicht immer so. Wieso? Das erklärt Jörg Wagner in dieser Ausgabe von "Was mit Medien".

Toleranz und Turi2

Daniel Fiene und Herr Pähler sprechen auch über die Medienthemen der Woche: Über das Aus des deutschen Wall Street Journals, die Aufregung um die ARD-Themenwoche Toleranz und den Relaunch von Turi2. Handelsblatt-Korrespondentin Britta Weddeling hat wieder live aus dem Silicon Valley ihren Medienwochenrückblick.

Eine Stunde Was mit Medien gibt es auch als Podcast. Abonniert Eine Stunde Was mit Medien hier via iTunes oder RSS. Während der Sendung könnt ihr mit uns direkt und über unsere Moderatoren Daniel Fiene und Herrn Pähler über Twitter kommunizieren.