Für manche ist Mode eher etwas Nebensächliches. Für Designerin und Modebloggerin Bina Noehr ist sie essenziell für ihre Arbeit. Und auch in ihrer Freizeit recherchiert sie Trends und schreibt darüber.

Bloggerin Bina Noehr hat die Fashion Week in Berlin besucht. Als sie am nächsten Tag wieder in ihrer Heimatstadt Hamburg ankommt, verfolgt sie das Geschehen mit. Sie liest auf Facebook, Instagram und auf einschlägigen Blogs, wie die neuen Kollektionen der Designer bei den Kritikern der Modebranche angekommen sind.

"Bei vielen Labels ist ein skandinavischer Einfluss zu sehen: Alles etwas reduzierter, pastellige Töne und funktionale, gradlinige Schnitte - das funktioniert super im Alltag."

Ein Dreivierteljahr vergeht mindestens, bis die gezeigten Kleidungsstücke in den Läden und damit auch bei den Käufern ankommen. Die Fashion Week in Berlin findet Noehr für Deutschland wichtig, um "einfach mal die eigenen Designer ein wenig zu feiern". Für die Konsumenten, die nicht täglich mit Mode zu tun haben, findet sie es wichtig, dass tragbare Mode präsentiert wird. Sie prognostiziert, dass nächstes Jahr eine Weiterentwicklung der diesjährigen Trends stattfindet.

"Das war auch nächstes Jahr weiter zu sehen sein wird, sind die Soft-Pastelltöne und die All-over-Muster, die man kombiniert trägt. Also entweder ein Muster all-over oder zwei verschiedene als Mustermix."