Früher war die Skinny Jeans nur etwas für Menschen mit knabenhafter Figur. Heute ist die Skinny Jeans ein wahrhaft demokratisches Kleidungsstück. Getragen von allen möglichen Menschen: dick, dünn, langbeinig, kurzbeinig. Damit hat sie das Zeug zum Klassiker.

In den 60er Jahren hieß sie Röhre. Heute sagen wir Skinny Jeans, weil sie einfach noch ein bisschen hautenger geworden ist. Der Grund dafür: Elasthan. Das war früher einfach nicht in Jeans enthalten, entsprechend hatte die Röhre auch keinen Stretchfaktor. Wer es richtig knackig haben wollte, musste sich schon mit seiner neuen Jeans in die Badewanne legen und warten, dass sie auf Körpermaß einläuft.

Die Skinny-Silhouette

Wieder aufgekommen ist die Skinny Jeans Anfang der 2000er Jahre. Seitdem ist sie nicht totzukriegen. Mit der Skinny Jeans propagieren die Träger eine dünne und androgyne Silhouette - Männer und Frauen. Am wichtigsten dabei: Dünn sein. Entweder durch die Rockstarmethode: Wenig Essen, viel Rauchen und Trinken. Oder durch Askese: Verzicht üben, einen gesunden Lebenswandel haben.

Aber die Skinny Jeans wäre nicht ein so universelles Kleidungsstück, wenn nicht auch Menschen mit anderen Körperformen sie tragen würden. Im Gegensatz zur klassischen Röhre geht das bei ihr auch: Weil sie elastisch ist und sich damit allen möglichen Formen anpasst. Damit ist sie ein heimlicher Revoluzzer in der Fashionindustrie: Eigentlich ändern sich Trends dauernd - nur die Skinny Jeans bleibt.

"Die Skinny Jeans hat das Zeug zum Klassiker. Sie ist ein Standardkleidungsstück und steht für Werte wie Rock'n'Roll und Rebellion."
Diana Weis über die Skinny Jeans

Mit der Skinny Jeans ist alles möglich

Modisch könnt ihr die Skinny Jeans in allen möglichen Varianten tragen - ganz egal, ob ihr schick ausgeht oder nur Brötchen holt.

  • mit einem weiten T-Shirt oder einer weiten Bluse
  • mit Turnschuhen als Alltagsuniform
  • mit High Heals
  • oder engen Oberteilen