Sich zum Joggen aufraffen, fällt vielen schwer. Eine Möglichkeit, sich zu motivieren: Laufen für den guten Zweck.

Wenn euch die Aussicht auf einen durchtrainierten Körper nicht vom Sofa hochbringt, dann vielleicht der Appell an euer soziales Gewissen? Beim Joggen anderen helfen - das ist das Konzept hinter Initiativen wie zum Beispiel Gut gelaufen.

Gutes tun - allein oder in der Gruppe

Die Berliner Aktion nach Londoner Vorbild funktioniert folgendermaßen: Man läuft und besucht dabei jede Woche einen älteren Menschen auf seiner Runde - unterhält sich kurz am Fenster, trinkt einen Schluck Wasser, macht Pause und vertreibt dabei dem anderen ein bisschen die Zeit. Oder man nimmt an einer Gruppenaktion teil.

"Die Läufer laufen 30 Minuten und helfen dann zum Beispiel den Garten von einer Schule umgraben oder Säcke schleppen. Auch für 30 Minuten."
Anna Kohn über die Berliner Initiative "Gut gelaufen"

Daneben gibt es auch verschiedene Apps, die zum Laufen mit gutem Gewissen anregen:

  • Bei Moving Twice zum Beispiel spenden Firmen für jeden gelaufenen Kilometer zehn Cent an ein gemeinnütziges Projekt.
  • Mit Miles For Meals errennt ihr Geld für den Bundesverband Deutscher Tafeln, der Essen an Bedürftige verteilt.