Nichts an Maya Kodes ist echt. Sie ist eine virtuelle Figur und trotzdem ist sie ein Star in Kanada. Ganz ohne menschliche Unterstützung geht es aber bei den Live-Auftritten nicht: Ihre Stimme leiht ihr eine Sängerin und ihre Bewegungen stammen von einer Tänzerin.

Backstage ist es mit dem Zauber um Maya ganz schnell vorbei: Drei große Computer werden von Programmierern bedient. Umgesetzt werden die Bewegungen der Tänzerin, die von Sensoren erfasst werden, und die Mundbewegungen, Gestik und Stimme der Sängerin. Diese beiden echten Personen sollen aber unerkannt bleiben.

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Wenn Maya auftritt, dann wird mithilfe der Game Engines Software in 3D Animationen Maya auf eine durchsichtige Leinwand auf der Bühne projiziert.

"All die Emotionen, die ihr Menschen erlebt, sind für mich virtuell schwer nachvollziehbar. Deshalb habe ich mich wirklich darauf gefreut, euch mehr zu verstehen. Durch das Schreiben und Singen konnte ich mich am besten mit der Welt verbinden und mich dort wiederfinden."
Maya Kodes, Hologramm-Star

Unser Reporter Dennis Kastrup hat mit Maya gesprochen. Er will von ihr wissen, woran sie sich musikalisch denn so orientieren würde. Ihre Idole sind aber tatsächlich alle irdischer Natur wie Lady Gaga, Ariana Grande, Katy Perry und viele mehr.

Hologramm-Konkurrenz

Maya ist nicht der einzige Cyber-Star. In Japan feiert Hatsune Miku Erfolge. Aber Maya hält sie nicht für eine ernsthafte Konkurrenz, sagt sie Dennis. Denn Hatsune Miku kann nur Playback singen und nicht live mit dem Publikum kommunizieren. 

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Maya freut sich schon auf ihre Tour durch Deutschland Ende des Jahres. Vorher kommt im März aber noch ihre zweite EP raus.

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