Sonja Meschkat hat für euch neue Alben von drei Bands gehört: "Marble Skies" von Django Django, "Little Dark Age" von MGMT und "Blood" von Rhye.

"Marble Skies" von Django Django 

Mit ihrem Debütalbum von 2012 wurden Django Django direkt für den Mercury Prize, einem der wichtigsten Musikpreise in Großbritannien, nominiert. In Frankreich erreichten sie Platinstatus und waren mit ihrem Psychedelic-Art-Pop die Lieblinge der internationalen Musikpresse. Dann kam das schwierige, zweite Album – und "Born under Saturn" floppte. Bei "Marble Skies", dem dritten Werk von Django Django, haben die vier Briten nun einmal den Reset-Knopf gedrückt und alles auf Anfang gestellt. Wie das neue Album geworden ist, erfahrt ihr von unserem Deutschlandfunk-Nova-Reporter Marcel Anders.

"Little Dark Age" von MGMT

Um es direkt vorweg zu nehmen: Das neue Album von MGMT soll eigentlich aufbauen, obwohl im Titel ja von einem dunklen Zeitalter die Rede ist. Dabei sollen die neuen Songs aufbauend wirken und tanzbar sein, das ist auf jeden Fall der Plan, den Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser von MGMT auf "Little Dark Age" verfolgen. 

"Wir wollen uns über dieses Album mit den Menschen verbinden, denn zwischenmenschlicher Austausch fühlt sich einfach so gut an", findet Ben. Ob sie das mit ihren Songs schaffen, erfahrt ihr von Deutschlandfunk-Nova-Reporter Manuel Unger – er stellt das neue Album vor und hat die Band getroffen.

"Blood" von Rhye

Normalerweise läuft es so: Eine Band nimmt ein Album auf, dann wird geprobt, dann geht’s auf Tour. Bei Rhye war es diesmal genau anders herum – da kam erst die Tour und dann ging’s ins Studio, um alles albumtauglich zu machen.

Rhye waren mal zu zweit: Milke Milosh aus Kanada und Robin Hannibal aus Dänemark, der aber mittlerweile kein Teil mehr des Projekts ist. Was bleibt: Der warme, anschmiegsame und zarte Sound, für den Rhye schon bei ihrem Debütalbum 2013 viel Anerkennung bekommen haben.